• 21Jan

    Die Fonduta ist traditionell das piemontesische Gegenstück zum Käsefondue. Allerdings wird hier Eigelb verwendet um die Funduta zu binden, was beim Käsefondue der Schweizer nicht üblich ist. Die Fonduta wird traditionell mit Fontina oder ersatzweise Povolone hergestellt und in Schälchen mit Brot als Vorspeise serviert.

    In diesem Rezept setze ich die Fonduta als Spiegel für ein Grießtörtchen ein und serviere es mit Mangold und knusprigem Speck. Man hat hier die Möglichkeit das Rezept als Vorspeise, Hauptspeise oder auch nur Teile davon als Beilage zu verwenden. Auch bei den Zutaten kann man schön variieren - der Mangold kann auch gut durch eine kräftige Waldpilzsoße oder Topinambur ersetzt werden. Der Einfachheit halber kann man statt Fontina Emmentaler einsetzen. Durch den hohen Anteil an Käse ist es aber sehr sättigend. Ich habe das unten angeführte Rezept ursprünglich als Vorspeise für vier Personen gemacht, aber wir waren danach schon so voll, dass kaum noch Platz für die Hauptspeise war.

    Grießtörtchen auf Fonduta mit Mangold

    Zutaten für 4 Personen als Hauptspeise

    Für das Grießtörtchen

    • 50g Hartweizengrieß
    • 500ml Milch
    • 1 Eigelb
    • 30g Parmesan
    • 20g Butter
    • 1 Prise Salz

    Für die Fonduta

    • 300ml Milch
    • 200g Emmentaler (traditionell wird für die Fonduta eigentlich Fontina eingesetzt)
    • 25g Butter
    • 25g Mehl
    • 2 Eigelb
    • Salz
    • Pfeffer

    Für den Mangold

    • 1-2 Bund Mangold
    • 200g Speckwürfel
    • 1 Zwiebel gewürfelt
    • 1 Knoblauchzehe
    • Butter

    Schritt 1

    Für das Grießtörtchen die Milch zum Kochen bringen, Butter und Salz zufügen. Wenn sich die Butter aufgelöst hat, den Grieß hinzufügen und eine Minute mit dem Schneebesen rühren. Weitere 10 Minuten bei leichter Hitze quellen lassen. Den Topf vom Herd nehmen, um danach Eigelb und Parmesan unterzurühren. Die Masse in 4 Formen füllen und kalt stellen.

    Tipp

    Savarinformen (sie sehen aus wie eine Miniaturversion einer Gugelhupfform) eignen sich hier optimal, da die Beilage sehr gut in die Vertiefung gefüllt werden kann. Alternativ können auch kleine Schälchen oder Gläser verwendet werden.

    Schritt 2

    Den Mangold waschen und die Strünke herausschneiden und in grobe Streifen schneiden. Den Speck kross in der Pfanne anbraten und zur Seite stellen. Etwas Butter in die Pfanne geben und die Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten. Den Speck und Mangold (tropfnass) hinzugeben und unter rühren zusammenfallen lassen.

    Schritt 3

    Für die Fonduta Mehl und Butter anschwitzen und unter rühren die Milch nach und nach hinzufügen. Danach den Emmentaler unterrühren bis eine gleichmäßige Creme entstanden ist. Jetzt die Eigelbe, Salz und je nach Geschmack Pfeffer hinzufügen.

    Schritt 4

    Mit der Fonduta den Boden des Tellers bedecken und das Grießtörtchen auf den Fondutaspiegel setzen. Den Mangold auf das Grießtörtchen geben und servieren.

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  • 01Jan

    Floh ist ja eher für´s Kochen zu haben, ich backe dagegen gerne. Diesen Blechkuchen hab ich schon oft gemacht und er kam immer sehr gut an, quasi ein Bienenstich ohne Füllung.

    Zutaten:

    • 1 Becher Sahne (200 ml) steif schlagen
    • 200 g Mehl und
    • 1 Pck Backpulver darübersieben.
    • 170 g Zucker
    • 1 Pck Vanillezucker
    • 3 Eier
    • 1 Prise Salz dazugeben und alles miteinander verrühren bzw. unter die Sahne heben.

    Backblech mit Backpapier auslegen und die Masse darauf verteilen. Bei 175°C für 10 min vorbacken.

    In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten:

    • 125 g Butter schmelzen
    • 100 g Zucker
    • 5 EL Milch
    • 2 Päckchen gehobelte Mandeln dazu und vermischen.

    Nach dem Vorbacken den Belag gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen und nochmal 10-15 Minuten backen, bis er die gewünschte Bräune hat. (Ich finde, heller schmeckts besser!)

    Butterkuchen

    Butterkuchen

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  • 01Jan

    Bisher war ich alleine, was das Ein- und Erstellen von Inhalten angeht. Aber ich habe jetzt eine Mitstreiterin gefunden: meine Frau - Line. Sie hat schon ab und an gemeint, ich soll doch auch mal Kuchenrezepte einstellen, aber da ich nicht der Zuckerbäcker, sondern eher der Koch bin, habe ich Line gewinnen können, die Kuchenrezepte selber einzustellen. Dazu gehört natürlich auch, dass das Rezept ausprobiert - was mir sehr entgegen kommt - und fotografiert wird.

    In Zukunft werdet Ihr hier also öfters auch was von Line lesen. Das Debut legt sie mit ihrem allseits beliebten Butterkuchen hin.

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  • 22Dec

    Ossobuco - das sind geschmorte Kalbshaxenscheiben - ist ein Gericht, das ideal zu diesem trüben Wetter passt, das zur Zeit draußen herrscht. Ein sehr kräftiger Geschmack und Fleisch, das so zart ist, dass es schon fast zerfällt.

    Aber genug erst mal vom Schwelgen in Erinnerungen. Vorab schon einen Tip - Ossobuco ist kein Gericht, dass man mal eben machen kann. Es braucht Zeit. Nicht so sehr die Vorbereitungszeit, sondern die Zeit zum Schmoren. Das haben wir “ausbaden” müssen, als wir erst spät zum Einkaufen aufgebrochen sind und entsprechend erst gegen sechs wieder zu Hause waren. Bis alles fertig war und der Bräter wieder aus dem Ofen kam, haben wir locker noch nen Film anschauen können und dann gegen halb elf gegessen.

    Hier aber erst mal zu den Zutaten für 4 Leute

    • 4 Kalbshaxenscheiben (ca. 5-6 cm dick)
    • 3-4 EL gutes Olivenöl
    • 2 große Karotten gewürfelt
    • 3 Zwiebeln gewürfelt
    • 2-3 Stangen Sellerie gewürfelt
    • 4 Zehen Knoblauch kleingeschnitten
    • 2 EL Tomatenmark
    • 400 ml Rotwein (z.B. Bardolino)
    • 5 cl Balsamessig (Aceto Balsamico)
    • 5 Fleischtomaten
    • 2-3 lange Zweige Rosmarin
    • 1 Liter Brühe
    • Salz
    • Pfeffer

    Zubereitung

    Zubereitungszeit:

    • ca. 20 Minuten Vorbereitung
    • 3 Stunden schmoren + 20 Minuten fürs Reduzieren der Sauce

    Schritt 1

    Backofen auf 150° C Umluft vorheizen. Olivenöl in einem Bräter erhitzen. Kalbshaxenscheiben salzen und pfeffern. Es bietet sich an, die Kalbshaxenscheiben mit Küchengarn zusammenzubinden, damit sie später nicht auseinander fallen. Die Kalbshaxenscheiben von allen Seiten anbraten, aus dem Bräter nehmen und erst mal zur Seite stellen.

    Schritt 2

    Das Gemüse (Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Knoblauch) in den Bräter geben und anbraten. Danach das Tomatenmark hinzufügen und kurz mit anbraten. Das ganze mit dem Balsamessig und Rotwein ablöschen.

    Schritt 3

    Die Fleischscheiben wieder in den Bräter geben und auf dem Gemüse verteilen. Die Tomaten vierteln und auf dem Fleisch verteilen. Rosmarinzweige drüber legen und mit der Brühe auffüllen. Das ganze kurz aufkochen lassen, einen Deckel drauflegen und im vorgeheizten Backofen für 3 Stunden schmoren lassen.

    Schritt 4

    Das Fleisch vorsichtig herausheben und auf ein Backblech geben. Das Fleisch mit Alufolie oder Klarsichtfolie abdecken und bei ca. 90°C im Ofen warmstellen. Wenn die Tomaten sich nicht aufgelöst haben, kann man sie auch vorsichtig herausnehmen und später mit servieren. Die restliche Sauce ca. 20 Minuten einkochen (um etwa ein Drittel). Die Sauce durch ein Sieb passieren, mit Salz und Peffer abschmecken, alles anrichten und servieren.

    Fazit

    Ich habe dazu Nudeln serviert, aber auch Polenta soll sehr lecker sein. Da ich auf das anfangs erwähnte Küchengarn verzichtet habe, ist mir das Fleisch in lauter Einzelteile zerfallen und fürs Anrichten eher unansehnlich gewesen. Daher habe ich kein Foto davon gemacht. Das bietet mir aber einen Grund, Ossobuco bald wieder zu machen.

    Zusammengefasst: super lecker, kräftig im Geschmack, das Fleisch zergeht richtig. Auch ideal wenn man Gäste einlädt, da man einen großen Teil der Arbeit schon 3 Stunden vorher machen kann und es auch eine kleine Verzögerung verzeiht.

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  • 04Dec

    Nach längeren Überlegungen habe ich mich entschlossen, den Blog umzustellen. Die Zusammenfassung schon vorweg: ich werde den Blog nur auf Deutsch weiterführen. Die englischen Einträge bleiben voraussichtlich erhalten, werden aber in Zukunft nicht weitergeführt.

    Warum entscheide ich mich diesen Schritt zu gehen? Als ich den Blog ins Leben gerufen habe, war ich wie wahrscheinlich die meisten, die diesen Weg gehen, voller Enthusiasmus und Energie. Ich dachte, Englisch spreche ich fließend. Das stimmt auch, sofern es sich auf das Englisch bezieht, das ich ständig verwende. Aber die Fachsprache des Kochens bereitet mir doch mehr Probleme als vorher gedacht, da des öfteren die Übersetzung für die eine oder andere Zutat oder eine Zubereitungstechnik fehlt. So nimmt die Übersetzung doch deutlich mehr Zeit in Anspruch als gedacht.

    Da aber die bisherige Rückmeldung auf meinen Blog kaum existent ist, denke ich, dass der Schritt, den Blog nur auf Deutsch fortzuführen vertretbar ist. Ich hoffe durch diesen Schritt den Blog mit mehr Einträgen und dadurch auch mit mehr Leben zu füllen.  In Zukunft kann ich einfach nach dem Essen in 5 Minuten einen neuen Eintrag über das gerade Gekochte und Gegessene schreiben und veröffentlichen. Lieber ein Blog mit mehr Einträgen für ein kleineres Publikum als ein Blog der selten gepflegt wird.

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