• 19Nov

    Das Wochenende stand mal wieder vor der Tür und ich habe mit Line am Frühstückstisch überlegt, was wir kochen und einkaufen sollen. Nach kurzer Überlegung haben wir uns entschlossen, mal wieder Malfatti zu machen. Das sind extrem leckere Spinat-Ricotta-Nocken aus der Lombardei.

    Also haben wir Spinat, Ricotta, Parmesan und noch ein paar andere Sachen auf die Liste gesetzt und uns dann auf den Weg gemacht. Aber – wie könnte es anders sein – haben wir die Einkaufsliste zu Hause liegen lassen und standen jetzt vor der Aufgabe, die notwendigen Sachen so zu finden. Eigentlich hat das ganz gut geklappt. Naja, eigentlich – wir haben eben ein paar Sachen mehr mitgenommen und andere dafür vergessen und das haben wir dann erst am Sonntag gemerkt, als ich die Sachen für’s kochen rausgesucht habe.

    Parmesan, Ricotta, Mehl, Eier, Zwiebeln und Butter – alles war da, nur eben der Spinat nicht. Und das macht es natürlich nicht gerade einfach Spinatnocken zu kochen. Aber was tun sprach Zeus? Ich habe erst vor ein paar Tagen auf delicious:days einen Eintrag gelesen, in dem sie Gnocchi aus Kürbis statt Kartoffeln gemacht haben. Und da ich das dann auch gleich ausprobiert habe und begeistert war, dachte ich mir, warum soll ich denn bei den Malfatti nicht auch einfach den Spinat ersetzen? Klar, es ist ein traditionelles Gericht und das verändert man eigentlich nicht, aber was sollte ich machen. Also habe ich den Gefrierschrank einer Inventur unterzogen, hab nen Beutel mit TK-Brokkoli rausgefischt und mich an die Arbeit gemacht.

    Malfatti

    Malfatti

    Schritt 1: Brokkoli kochen und in kleine Stücke hacken. Außerdem die Zwiebeln fein hacken und in Butter andünsten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, den Brokkoli zugeben und auskühlen lassen.

    Schritt 2: Den Ricotta cremig rühren und mit der Hälfte des Parmesans und den Eiern unter den Brokkoli mischen. Nach und nach das Mehl unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

    Schritt 3: Mit zwei Esslöfel aus dem Teig Nocken formen und in kochendes Salzwasser geben. Die Malfatti sind fertig, wenn sie an der Oberfläche schwimmen.

    Man kann Sie entweder als Beilage essen oder sie im Backofen mit Butter und dem Rest des Parmesans nochmals kurz überbacken und dann als eigenständiges Gericht essen. Obwohl wir Brokkoli statt Spinat verwendet haben, waren wir sehr begeistert. Mal eine andere Art, den Brokkoli zu verwenden. Wir haben noch ein paar geröstete Pinienkerne dazugegeben, was dem ganzen noch einen netten Kick gegeben hat.

    Zutaten:

    • 600g Spinat (oder wie in unserem Fall Brokkoli)
    • 150g Ricotta
    • 100g frisch geriebener Parmesan
    • 200g Mehl
    • 100g Butter
    • 1 mittelgroße Zwiebel
    • 2 Eier
    • 1 Eigelb
    • Salz
    • Pfeffer
    • Muskat

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