• 09Jun

    Ein Gulasch ist eines der Gerichte, von dem es wohl eine kaum vorstellbare Menge von Rezepten gibt. Ursprünglich in Ungarn entstanden werden die Rezepte teilweise von Generation an Generation weitergegeben. Die Zutaten unterscheiden sich teilweise massiv. Aber ein paar Dinge haben alle Rezepte gemeinsam. Sie enthalten Paprika und schmecken köstlich. Gerade in der kalten Jahreszeit finde ich das Gulasch ein willkommenes Gericht, um etwas gegen die Kälte und das schlechte Wetter vor der Türe zu tun, denn es erwärmt den Magen und das Gemüt. Es eignet sich wie z.B. auch das Chili con Carne auch, wenn man eine größere Anzahl von Gästen erwartet, denn man kann es einfach vorbereiten, warmhalten und später nochmal aufwärmen, wenn doch nicht so viel gegessen wurde, wie geplant. Alternativ kann man es auch einfrieren.

    Auch ich habe das Gulaschrezept von meinen Eltern übernommen und konnte damit meiner Frau das Gulasch wieder näherbringen. Zuvor stand sie der Sache eher etwas reserviert gegenüber.

    Zutaten für 4 Personen:

    • 700g Rindfleisch z.B. vom Bug
    • 700g Zwiebeln
    • 200g Bauchspeck
    • 2 Paprikas
    • 1 EL Paprikapulver rosenscharf
    • 1 EL Paprikapulver edelsüß
    • 2 EL Tomatenmark
    • ca. 250ml Fleischbrühe
    • Salz
    • Pfeffer
    • Butter

    Zubereitung:

    Schritt 1:

    Fleisch in ca. 4 cm große Würfel schneiden und portionsweise scharf anbraten.

    Schritt 2:

    Taschentücher bereitlegen und die Zwiebeln grob würfeln. Danach in einem großen Topf mit Butter andünsten bis sie glasig sind und gerade noch nicht braun werden. Danach den gewürfelten Speck, die grob gewürfelten Paprikas, das Paprikapulver und das Tomatenmark zugeben und nochmals kurz anbraten. Zuletzt das Fleisch hinzugeben und mit der Brühe auffüllen bis das Fleisch gerade mit Flüssigkeit bedeckt ist.

    Schritt 3:

    Nun das ganze für ca. 40 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Fleisch schön weich ist. Zuletzt mit Salz, Pfeffer und wer mag mit saurer Sahne abschmecken. Letzteres ist möglich, aber nicht zwangsweise notwendig.

    Spätzle als Beilage

    Zu Hause gab es zum Gulasch oft Semmelknödel, wer diese aber nicht machen will, kann dazu z.B. auch gut Spätzle servieren. Der Convenience Bereich der Kühltheke biete zwar fertig zubereitete Knöpfle und Spätzle, die man nur noch aufwärmen muss, aber diese kommen bei weitem nicht an die selbstgemachten Spätzle heran. Und dabei ist das doch so einfach.

    Zutaten für 4 Personen:

    • 250g Mehl
    • 4 Eier
    • 50 ml Milch
    • 10g Salz
    • 1 EL Walnussöl (optional)

    Zubereitung:

    Schritt 1:

    Mehl durchsieben und mit Salz, Eiern, Milch und dem Öl zu einem glatten Teig schlagen bis er Blasen wirft. Danach 15 min ruhen lassen

    Schritt 2:

    Der einfachste Weg ist es mit einer Spätzlepresse oder behelfsweise einer Kartoffelpresse den Teig portionsweise in kochendes Salzwasser zu pressen. Die Spätzle kurz ziehen lasse und mit einem Schaumlöffel aus dem kochenden Wasser holen. Natürlich kann für die Herstellung von Spätzle auch ein Spätzlehobel verwendet werden oder man kann sie schaben.  Letzteres ist zwar die die traditionelle Art der Zubereitung bei der der Teig von einem Brett mit einem Schaber direkt in kochendes Salzwasser geschabt wird, es erfordert aber auch Übung und ist zumindest am Anfang aufwendiger. Wenn man Spätzle aber auf die Schnelle versuchen will, ohne vorher einen Spätzlehobel zu kaufen, dann ist die Spätzle- oder Kartoffelpresse die einfachste Möglichkeit.

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