• 10Jan

    Diese Suppe, übersetzt mit “Erdbeer Topf”, hat ihre Bezeichnung von den Shrimpsklößchen, die beim Kochen rosa werden. Der Spinat symbolisiert das Grün der Pflanzen und die Pilze die Erde.

    Das Rezept habe ich aus dem Kochbuch “Japanese Hot Pots” von Tadashi Ono & Harris Salat. Ich liebe Suppen und konnte mich kaum entscheiden, welches Gericht ich als erstes kochen wollte. Da ich Fishcake sehr mag – alles von Kamaboko über Chikuwa zu Satsuma age – habe ich mich für diese Supe mit Shrimsklößchen entschieden.

    Ein kleines Problem kam dann auf, da ich nicht daran gedacht hatte, dass “Pound” im Imperial System nicht das gleiche ist wie bei uns das Pfund. Ich hatte daher etwas zuviel Gemüse für meine Brühe und habe mich gewundert, wie ich da noch die Klößchen drin gar kochen sollte (ich habe die Angaben daher für euch umgerechnet). Aber da ich die Brühe schon so lecker fand – sehr süßlich –  habe ich sie einfach am nächsten Tag nochmal gemacht und mein übriges Gemüse mit rein. War ohne die Klöße nicht ganz so lecker, aber trotzdem gut.

    Zutaten:

    • 450 gr. rohe/gepuhlte Shrimps, grob gehackt
    • 1 TL geriebenen Ingwer
    • 1 EL Sake
    • 1/4 TL Salz
    • 2 EL geriebene Nagaimo (ersatzweise 1 EL Maisstärke und 1 EL Sake extra)

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    • 1 L Dashibrühe
    • 4 EL / 60 ml usukuchi Sojasauce
    • 8 EL / 120 ml Mirin
    • 1/2 TL Salz

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    • 225 gr. Napa Kohl (Chinakohl, ganz schräg in mundgerechte Stücke geschnitten, damit viel Geschmack durch die großen Schnittstellen aufgenommen werden kann)
    • 30 gr. Glasnudeln (Harusame)
    • 100 gr. (etwa 8 St.) Shiitake Pilze
    • 225 gr. Spinat, frisch
    • Shichimi Togarashi

    Zubereitung:

    Für die Klöße die Shrimps, den Ingwer, die Nagaimo und das Salz in der Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab zu einer cremigen Masse verarbeiten. Beiseite stellen.

    Die Dashibrühe, Sojasauce, Mirin und Salz in einem Gefäß vermengen. Die Glasnudeln 15 min in Wasser einweichen.

    Den geschnittenen Kohl in einen großen Topf geben, die Nudeln und Pilze dazu (alles in Gruppen). Dann die Brühe darüber geben und bei mittlerer Hitze aufkochen. Dann mit zwei Teelöffeln Nocken aus der Shrimpsmasse formen und in die Brühe geben. Die Klöße sind gar, wenn sie an die Oberfläche schwimmen.

    Den Spinat dazugeben und noch 2 Minuten weiterkochen. Mit etwas Shichimi Togarashi bestreut servieren.

     

    Ich hatte leider keinen frischen Spinat und habe daher Mangold verwendet und die harten, weißen Strünke entfernt. Hat auch gut geschmeckt. Die Klöße sind leider nicht so wirklich rosa geworden, vielleicht lag das daran, das ich Tiefkühlware verwendet habe. Die Maisstärke hatte ich durch Maismehl ersetzt. Aber sie waren trotzdem sehr lecker. Und auch den Chinakohl fand ich Klasse! Werde ich auf jeden Fall mal wieder machen.

2 Responses

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  • Mari Says:

    Oh, das Rezept könnte was für mich sein. Klingt richtig gut. Meinst du, man kann generell Nagaimo durch Maisstärke (+ Sake) ersetzen? Ich habe die Rezepte mit Nagaimo bisher immer weggelassen. ^^;;

    Liebe Grüße, Mari

  • Line Says:

    Hm, ich denke, dass es auf die anderen Zutaten ankommt. Wäre hier nicht unbedingt nötig. Die Shrimpsbällchen sind ja an sich schon recht “matschig”. Ich hab ehrlich gesagt noch nie Nagaimo verwendet, da ich sie hier nicht bekomme, aber sie soll ja eher wegen der Konsistenz verwendet werden. Da müsste ich mal einen reinen Geschmackstest machen, um das wirklich beantworten zu können. Was denkst du? Du hast bestimmt schon öfter damit gekocht…

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