• 25Jan

    Wie schon öfters erwähnt: ich liebe Kochbücher. Und ich liebe “Cooking with Dog”. Als ich ein Kochbuch von Yoshihiro Murata durchgesehen habe (Japanese Home Cooking), ist mir ein Rezept aufgefallen, dass er mit “Deep-fried Tofu” benannt hat. Von den Zutaten her Agedashi Tofu. Daher wollte ich mal ausprobieren, wie es im Vergleich zu dem Rezept von Cooking with Dog schmeckt.

    Ich habe also einen Block Tofu halbiert und ihn nach 2 verschiedenen Rezepten zu Agedashi Tofu verarbeitet, oben ist das von Murata, unten von Cooking with Dog.

    Hier das Rezept von Cooking with Dog auf Youtube:

    How to Make Agedashi Tofu 揚げ出し豆腐の作り方

    Da ich keine Shishito-Paprika hatte, habe ich diese durch Frühlingszwiebeln ersetzt, auch damit die Rezepte vergleichbarer sind.

    Für das Rezept von Murata braucht man folgende Zutaten:

    • 1 EL Hühnerbrühe
    • 4 EL Wasser
    • 2 TL Sojasauce
    • 2 TL Zucker
    • 1/2 Block Tofu
    • 1 EL Maisstärke
    • 2 EL Rettich, fein gerieben
    • 1 Frühlingszwiebel
    • 1 Stück Ingwer, fein gerieben
    • gemahlener Chilipfeffer (habe wie bei CWD Shichimi Togarashi verwendet)
    • Öl zum Frittieren

    Aus den oberen 4 Zutaten eine Brühe herstellen, erhitzen bis der Zucker aufgelöst ist, beiseite stellen. Den Tofu halbieren, in Maisstärke wälzen, Überschuss abbürsten und etwa 6 Minuten frittieren, bis er schön goldbraun ist. Tofu in einer Schale anrichten, Brühe darüber geben, den geriebenen Rettich mit dem Chilipfeffer mischen und auf dem Tofu anrichten, den Ingwer und die Frühlingszwiebeln daneben.

    Hier das Ergebnis des Murata-Rezepts:

    Ich muss gleich dazusagen, dass ich beim Rezept einen Fehler gemacht habe, ich habe nämlich den 1/2 Tofublock nicht noch einmal halbiert, wie angegeben. Allerdings habe ich dafür die komplette Brühe in die eine Schale gefüllt, wie ihr seht war das sehr wenig. Nur 5 EL + 2 TL Flüssigkeit. Und das soll dann noch für 2 Personen sein. Das war mir ehrlich gesagt zu wenig. Man soll ja noch den Rettich und den Ingwer mit einrühren können, das war dann vom Geschmack sehr intensiv. Außerdem ist die Brühe sehr süß gewesen.

    Das Rezept von Cooking with Dog hat mir besser geschmeckt, die Brühe ist salziger als das von Murata und ausreichend für 2 Schalen. Hier nochmal ein Bild davon:

    Cooking with Dog ist also der Gewinner meines ersten Rezeptvergleichs.

2 Responses

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  • Mari Says:

    Oh, ich liebe Rezepte-vergleiche! *_* Finde ich ja toll, dass du beide nachgekocht hast.
    wenn du Fragen beim Zubereiten der Birnentorte hast, kannst du mich jederzeit anschreiben.
    Liebe Grüße,
    Mari

  • Line Says:

    Hi,
    freut mich, dass es dir gefällt.
    Werde dich bestimmt nochmal ansprechen, ich will nämlich eher die kleine Version machen und hab dann bestimmt Fragen zu deinen Mengenangaben 🙂
    Grüßle,
    Line

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