• 30Mar

    Diesen Kuchen habe ich in einer Zeitschrift gesehen und in abgewandelter Form ausprobiert. Rosenkuchen heißt er, weil der Hefeteig aufgerollt, in Stücke geschnitten und dann mit den Schnittflächen nach oben gebacken wird, so dass die einzelnen Segmente ein wenig wie Blumen/Rosen aussehen.

    Zutaten für den Teig:

    • 500 g Mehl
    • 42 g frische Hefe
    • 250 ml lauwarme Milch
    • 100 g Zucker
    • Prise Salz
    • 100 g Butter
    • 1/2 TL abgeriebene Zitronenschale
    • 1 Ei

    Für die Füllung:

    • 150 g weiche Karamellbonbons ( ich habe “Durchbeisser” genommen, 17 Stk)
    • 80 g Bananenchips
    • 100 g Haselnusskerne, gehackt
    • 150 g Erdnussbutter
    • 2 EL brauner Zucker

    Für die Glasur:

    • 4 EL Aprikosenkonfitüre

    Mehl in eine Schüssel sieben, Hefe zerbröckeln, mit 5 EL der warmen Milch glattrühren und in eine Mulde im Mehl geben. Leicht verrühren, mit Mehl vom Rand bedecken und 30 min zugedeckt an einem warmen Platz gehen lassen. (Um Zeit zu sparen könnte man diesen Vorteig auch überspringen und gleich die folgenden Zutaten verarbeiten).

    Den Vorteig mit der restlichen Milch, Ei, Zucker, Salz, Zitronenschale und weicher Butter verkneten. Wieder 30 Minuten gehen lassen. Derweil die Bonbons klein schneiden und die Bananenchips zerbröseln. Boden der Form mit Backpapier auslegen, Seitenwand buttern.

    Den Teig auf einer bemehlter Fläche etwa 30 x 60 cm groß ausrollen. Mit der Erdnussbutter bestreichen, Bonbons, Nüsse, Bananenchips und braunen Zucker darüber verteilen.

    Dann von der langen Seite her aufrollen und in 8 gleichgroße Stücke schneiden (meine Rolle war zu lang und dafür dünn, daher hab ich ein Stück mehr gemacht). Die Rollen mit der Schnittfläche nach unten in der Form verteilen, es darf ruhig etwas Platz dazwischen bleiben, denn jetzt muss der Teig wieder 30 Minuten an einem warmen Platz ruhen. Backofen rechtzeitig auf 180° C / 160° C Umluft vorheizen.

    Für etwa 40 Minuten backen. Die Konfitüre etwas erwärmen und bei Bedarf mit ein wenig Wasser verdünnen. Den Kuchen etwas abkühlen lassen und damit bestreichen.

    Das Originalrezept war mit 80 g Erdnüssen, statt 100 g Haselnüssen. Das Salz sollte man ein wenig abreiben, bevor man sie auf dem Kuchen verteilt. Das war mir allerdings zuviel Erdnuss, obwohl ich mir das mit dem Salz schon ganz interessant vorstelle. Der Kuchen ist optisch toll, geschmacklich war er ok, hat aber keine Begeisterungsstürme in meiner Familie ausgelöst. Der Karamellgeschmack ging neben der Erdnussbutter ziemlich unter, was ich schade finde. Die Bananenchips haben auch eher von der Konsistenz her ihren Beitrag geleistet, statt vom Geschmack, es hat eben ein wenig geknuspert. Der Geschmack vom Hefeteig war gut, nicht zu trocken. Wer auf Erdnussbutter steht, für den ist es der richtige Kuchen, mir ist es zu dominierend. Es ist zwar mal was neues, aber das nächste mal würde ich für die Füllung etwas anderes wählen, vielleicht eine Karamellcreme und dann mit Hasel- und Walnüssen arbeiten.

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