• 01Jan

    Bisher war ich alleine, was das Ein- und Erstellen von Inhalten angeht. Aber ich habe jetzt eine Mitstreiterin gefunden: meine Frau - Line. Sie hat schon ab und an gemeint, ich soll doch auch mal Kuchenrezepte einstellen, aber da ich nicht der Zuckerbäcker, sondern eher der Koch bin, habe ich Line gewinnen können, die Kuchenrezepte selber einzustellen. Dazu gehört natürlich auch, dass das Rezept ausprobiert - was mir sehr entgegen kommt - und fotografiert wird.

    In Zukunft werdet Ihr hier also öfters auch was von Line lesen. Das Debut legt sie mit ihrem allseits beliebten Butterkuchen hin.

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  • 04Dec

    Nach längeren Überlegungen habe ich mich entschlossen, den Blog umzustellen. Die Zusammenfassung schon vorweg: ich werde den Blog nur auf Deutsch weiterführen. Die englischen Einträge bleiben voraussichtlich erhalten, werden aber in Zukunft nicht weitergeführt.

    Warum entscheide ich mich diesen Schritt zu gehen? Als ich den Blog ins Leben gerufen habe, war ich wie wahrscheinlich die meisten, die diesen Weg gehen, voller Enthusiasmus und Energie. Ich dachte, Englisch spreche ich fließend. Das stimmt auch, sofern es sich auf das Englisch bezieht, das ich ständig verwende. Aber die Fachsprache des Kochens bereitet mir doch mehr Probleme als vorher gedacht, da des öfteren die Übersetzung für die eine oder andere Zutat oder eine Zubereitungstechnik fehlt. So nimmt die Übersetzung doch deutlich mehr Zeit in Anspruch als gedacht.

    Da aber die bisherige Rückmeldung auf meinen Blog kaum existent ist, denke ich, dass der Schritt, den Blog nur auf Deutsch fortzuführen vertretbar ist. Ich hoffe durch diesen Schritt den Blog mit mehr Einträgen und dadurch auch mit mehr Leben zu füllen.  In Zukunft kann ich einfach nach dem Essen in 5 Minuten einen neuen Eintrag über das gerade Gekochte und Gegessene schreiben und veröffentlichen. Lieber ein Blog mit mehr Einträgen für ein kleineres Publikum als ein Blog der selten gepflegt wird.

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  • 22Jan

    Welcher Mann kennt ihn nicht, den Wunsch des weiblichen Partners nach einem Frühstück im Bett. Die einfache Variante wäre es sich an den Spruch zu halten: „Wenn Du Frühstück im Bett willst, dann schlaf doch in der Küche!“ Dies ist zwar im ersten Augenblick gemütlich und einfach, aber für eine Beziehung wahrscheinlich nicht unbedingt förderlich.

    Die zweite Möglichkeit wäre es, einfach den Kühlschrank zu plündern und alles, so wie es aus dem Kühlschank kommt, neben den Stapel von Tellern auf ein Tablett zu packen, Tassen mit was zu trinken daneben und sich dann Richtung Schlafzimmer aufmachen. Das bringt einem zwar schon mal einen Pluspunkt ein, aber ist so ein Anblick wirklich das, was sie sich unter einem romantischen Frühstück im Bett vorgestellt hat?

    Aber Mann kann sich natürlich noch mehr Mühe geben, was später sicher auf die eine oder andere Art belohnt wird. Zum besonderen Frühstück im Bett gehört neben den Zutaten auch die Präsentation. Wenn man sich also schon die Mühe macht, Rührei, Speck, Rösti und gebackene Bohnen zu machen, dann wäre es doch nur schön, diese nicht einfach nur auf den Teller zu klatschen, sondern sich auch über die Darreichungsform Gedanken zu machen. Bei der Ideenfindung einfach ein wenig kreativ sein. Ich habe hier z.B. die Bohnen in alte (natürlich gespülte) Marmeladengläser gepackt und mit etwas Rührei abgedeckt. Das Rösti kam in kleine Gläschen, in denen in Frankreich Flan und Pudding angeboten werden. Darauf Rührei und Speck. Der Lohn dafür war eine freudestrahlende Frau.

    Da der Valentinstag in absehbarer Zeit vor der Türe steht, werde ich also schon mal anfangen mir Gedanken zu machen, mit was für einem Frühstück ich sie dann überraschen kann.

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  • 16Nov

    Für unsere Hochzeit hatten wir nach Platzkarten und einem kleinen Gastgeschenk gesucht, das irgendwas mit uns zu tun hat. Als wir im Fernsehen einen Bericht über die Herstellung von Bonbons mit Namenszügen gesehen haben war uns klar was wir wollten. Wir wussten nur noch nicht wo wir sie zu einem halbwegs vertretbaren Preis herkriegen. Also hat sich Line im Netz auf die Suche gemacht und ist bei Ciuciu fündig geworden.

    Florian Belgard ist für Ciuciu der kreative Zuckerbäcker und stellt neben den normalen auch die besonderen Bonbons nach Kundenanforderung her. Hierzu konnten wir aus einer großen Liste von Aromen und Farben auswählen, wie unser Bonbon später sein soll. Wir haben uns dann für ein Line und Floh in Schwarz mit lila Rand im Geschmack Cassis entschieden. Das ganze wurde von Florian Belgard und seinem Team dann in Runde Metalldosen mit Sichtfenster verpackt. Wir haben nur noch die Platzkarte draufgeklebt und dann auf den Tisch gestellt. Fertig sehen diese absolut leckeren Bonbons dann so aus:

    Bonbons als Platzkarte

    Wer sich nun fragt, wie solche Bonbons gemacht werden, hier eine kurze Erklärung: Um das Bild, das hinterher in den Bonbons zu sehen ist hinzukriegen, werden lauter einzelnen teils farbige Zuckerstangen so aufeinander gelegt, dass sie das Bild ergeben. Da es aber unmöglich wäre, so fein zu arbeiten, wie es am Ende ist, entsteht am Anfang eine Rolle, die im Durchmesser größer ist als eine CD. Diese Rolle wird dann später mit Hilfe von Wärme immer weiter in die länge gezogen, bis sie nur noch einen Durchmesser eines Fingers hat. Wenn das Material erkaltet, wird es spröde und kann dann mit einfachen schlägen abgehackt werden.

    Heraus kommen diese überaus kostlichen Überraschungen. Der einzige Nachteil bei so einer Bestellung ist, dass dies auf Grund der Machart eine bestimmte Mindestmenge erfordert. Auf Grund dessen, haben wir auch nach der Hochzeit noch einen respektablen Vorrat an Bonbons zu Hause, die vom Besuch immer wieder gerne genascht werden. Und nachdem die Hochzeit vorbei ist und das Kleid wunderbar gepasst hat, können wir jetzt auch entsprechend zuschlagen.

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