• 19Mai

    Letztes Jahr habe ich das erste mal selbst Holunderblütensirup gemacht. Es ist ganz einfach, man braucht nur einen recht großen Topf sowie Platz dafür im Kühlschrank und die folgenden Zutaten:

    • 3 Liter Wasser
    • 4 Kg Zucker
    • 4 Zitronen
    • 100 g (Zitronensäure aus der Apotheke)
    • 50-100 Holunderblütendolden, voll aufgeblüht (bitte KEINE vom Straßenrand ernten, wegen der Schadstoff-Belastung)

    Holunder blüht etwa von Juni bis Juli. Meine Schwiegereltern sind mit mir durch den Wald gegangen und wir haben so viele Dolden gesammelt, dass ich schließlich die doppelte Menge hatte. Mein Schwiegervater hat seinen Sirup mit der normalen Menge hergestellt und ich muss sagen, meiner schmeckt intensiver, ich kann also nur empfehlen, mehr als die angegebenen 50 Dolden zu verwenden, die sind ein Minimum. Hier meine Ausbeute, etwa 100 Dolden, nachdem die Stiehle entfernt wurden:

    Das Wasser aufkochen und den Zucker und Zitronensaft einrühren, etwas abkühlen lassen und die Zitronensäure und die Dolden dazugeben (die Dolden zuvor durch Schütteln von Insekten befreien und die großen Stiel-Teile abschneiden). Dann eine Woche kalt stellen und zweimal am Tag umrühren.

    Nachdem man den Sirup durch ein Tuch gefiltert hat (am besten dieses in ein Sieb legen), noch einmal aufkochen und heiß in Bügelflaschen oder Einmachgläser randvoll füllen und gleich verschließen. Kühl aufbewahren. Der Sirup hält sich bis zu einem Jahr.

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  • 18Mär

    Letztes Wochenende hat mich mal wieder der Backwahn gepackt, nachdem ich im Netz ein Rezept für Krümelmonster-Muffins gesehen hatte. Ausserdem gab es Bananen-Muffins, dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt mehr. Hier erstmal ein Bild vom Gesamtergebnis:

    Im Prinzip kann man jeden Muffin zu einem Krümelmonster machen, ich habe das Grundrezept mit kandierten Ananas gepimpt, damit es mit den Kokosflocken zu einem “Exotic-Muffin” wird.

    Zutaten Teig:

    • 125 g Butter
    • 200 g Zucker (ich habe halb weißen, halb braunen genommen und etwas weniger, da die Ananas-Stückchen ja noch zusätzliche Süße mitbringen, nur 150 g)
    • 1 Pck. Vanillezucker
    • 300 g Mehl
    • 3 Eier
    • 1 Pck. Backpulver
    • 125 l Milch

    Zuerst die Butter schaumig rühren, Zucker + Vanillezucker nach und nach dazu, dann die Eier und anschließend Mehl und Backpulver. Zuletzt die Milch und eventuell weitere Zutaten, wie die Ananas oder Schokotropfen. Bei 180°C etwa 20 Minuten bei Ober- und Unterhitze backen.

    Währenddessen die Deko vorbereiten. Für die Augen habe ich weiße Schokokuvertüre in einen Gefrierbeutel gefüllt und im Wasserbad geschmolzen. Anschließend noch eine kleine Ecke abschneiden, dann hat man einen Spritzbeutel, den man bei Bedarf immer wieder ins Wasserbad legen kann, falls die Schoki zu dickflüssig wird. Damit die Augen auf ein Blech mit Backpapier spritzen. Für die Pupillen habe ich von “Dr. Oe****” ein Fläschchen “Knusper Perlen” benutzt. Man kann aber natürlich auch andere Schokotropfen oder ähnliches nehmen oder dunkle Schoki schmelzen und Punkte aufspritzen. Die Pupillen nicht in die Mitte der Augen setzen, sondern näher an den Rand, damit das Monster nachher auch schön schielt. Ist mir nicht bei allen gelungen, manche stieren einen ganz schön an! Den hier unten hab ich als ersten verputzt, der war mir unheimlich! :-) Die Augen kalt stellen.

    Dann noch eine halbe Packung Kokosraspeln mit blauer Lebensmittelfarbe einfärben (ich habe flüssige genommen) und 200 g Puderzucker mit etwas Wasser und lebensmittelfarbe zu einem Guss verarbeiten.

    In die abgekühlten Muffins einen halbmondförmigen Schlitz für den Mund ausschneiden und in die Glasur tunken (schön bis über den Rand, damit nachher alles mit Raspeln bedeckt wird). Anschließend in den Kokosraspeln wälzen und einen Keks mit etwas Guss im Mund befestigen (Mini-Leibniz-Kekse funktionieren super). Für die Anbringung der Augen habe ich die Raspeln etwas zur Seite gekratz und mit der restlichen weißen Schoki die Augen befestigt. Die werden sehr schnell weich in der Hand, man muss sich also ein wenig mit dem Befestigen beeilen und sie bei Bedarf zwischendurch nochmal kalt stellen.

    Bei Tschibo gabs neulich tolles Backzubehör, da habe ich mir diese Muffinboxen geholt und meiner Kollegin ein paar Muffins mitgebracht:

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  • 07Dez

    Auf unserer Reise durch die USA habe ich mehrere Zeitschriften gekauft, in denen nette Rezepte für “Geschenke im Glas” vorgestellt wurden. Ich fand das als Geschenkidee toll, da viele in meinem Bekanntenkreis nicht wirklich die Zeit für´s Backen haben. Die Zutaten abzuwiegen nimmt einen Großteil der Zeit ein, die man beim Backen braucht. Mit so einer selbstgemachten Backmischung geht das viel schneller, man braucht nur noch Butter und Ei zugeben, fertig!

    Meine Arbeitskollegin habe ich also zum Nikolaus mit so einer Glasmischung beschenkt:

    Ich habe das Rezept zuvor getestet, die fertigen Kekse sahen dann so aus:

    Rezept für die Glasmischung:

    • 1-1/2 Cups Mehl
    • 1/2 TL Backpulver
    • 1/4 TL Salz
    • 1/2 Cup Kakaopulver
    • 3/4 Cup Zucker
    • 1/3 Cup brauner Zucker
    • 1/3 Cup weiße Schokoladenchips
    • 1-1/4 Cup M&M´s

    Das Mehl, Backpulver und Salz vermischen, dann in ein 0,75 – 1 Liter Glas füllen. Alle anderen Zutaten in der aufgeführten Reihenfolge ebenso ins Glas schichten. An einem trockenen, kühlen Ort lagern, so hält es sich bis zu einem Monat.

    Wenn ihr das Glas verschenkt, noch einen Zettel daran befestigen, auf dem die Backanleitung steht:

    “Noch benötigte Zutaten: 3/4 Cup Butter (170 g), 1 Ei

    Butter und Ei in einer großen Schüssel schaumig rühren. Die Hälfte der M&M´s aus dem Glas nehmen und beiseite stellen. Restlichen Glasinhalt zur Butter geben und kneten bis alles gut vermischt ist. Aus je etwa 1 EL Teig Kugeln rollen, in der Handfläche plätten und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Die restlichen M&M´s auf den Keksen verteilen und bei 175 °C  im vorgeheizten Backofen etwa 10 – 14 Minuten backen.”

    Wenn ihr die Mengen von Cup in Gramm umrechnen wollt, auf der Startseite unter “Dies und Das” ist ein Link zu einer Umrechnungsseite.

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  • 01Jan

    Frohes Neues Jahr!

    Letztes Jahr waren wir bei amerikanischen Freunden zum Thanksgiving-Dinner eingeladen. Dafür habe ich einen Apfelkuchen gemacht, der sehr einfach und super lecker war, allerdings nichts für die schlanke Linie. Aber wer zum Thanksgiving-Essen geht, kann eine Diät sowieso vergessen…

    Zutaten für den Teig:

    • 250 g Mehl
    • 135 Butter oder Margarine
    • 90 ml kaltes Wasser
    • Prise Salz

    Mehl und Salz in eine Schüssel geben, Butter würfeln und darüber geben, verkneten und Wasser nach und nach dazugeben. Teig in zwei Teile teilen, einer etwas größer. Mit dem größeren die Backform auslegen, den anderen aufbewahren.

    Zutaten für die Füllung:

    • 115 g Butter
    • 25 Mehl
    • 60 ml Wasser
    • 100 g Zucker
    • 110 g brauner Zucker
    • 8 Äpfel

    Butter schmelzen, Mehl einrühren (=Mehlschwitze), Wasser und Zucker dazugeben, unter Rühren aufkochen und dann bei niedriger Temperatur kurz köcheln lassen. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und die Viertel in dünne Scheiben schneiden. Apfelscheiben in die Form geben und die Hälfte der Zuckermasse über die Äpel verteilen. Den übrigen Teig ausrollen und in Streifen schneiden, als Netz über die Äpfel legen (man kann auch einfach einen “Deckel” über die Äpfel legen und einen gedeckten Apfelkuchen draus machen, dann aber den Deckel einschneiden). Die restliche Zuckermasse über dem Teig verteilen.

    Im vorgeheizten Backofen 15 min. bei 220 °C backen, dann runterschalten auf 175 °C und nochmals 35 bis 45 min backen.

    Weil davon nichts übrig geblieben ist – das spricht für sich -  habe ich ein paar Tage später nochmal eine Schnellversion gemacht: einen gekauften Blätterteig ausgestochen und damit Muffinformen befüllt. 4 Äpfel und die Hälfte von der Zuckermasse. Vom übrigen Blätterteig mit Ausstechern einen kleinen Teigdeckel drauf – fertig! Gradangabe laut Packung vom Blätterteig.

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  • 31Dez

    Vor einiger Zeit habe ich ja schonmal Matcha-Pudding gemacht, gekocht mit Stärke, also ein eher “traditionelles” Rezept. Diesmal habe ich eine gedämpfte Version ausprobiert, mit Eiern. Hier einmal mit Baileys und einmal mit Physalis:

    Das Rezept habe ich von hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=p2l_58EzF-o

    Ich war etwas faul und habe den Pudding nicht extra durch ein Sieb in die Formen gegossen. Ich nehme an, dass sich deshalb der Tee etwas abgesetzt hat. Ausserdem ist diese Puddingversion sehr sämig und üppig.

    Zusammenfassend: es hat geschmeckt, aber die andere Version mit Speisestärke ist mir lieber, ausserdem geht es schneller (sagte ich schon, dass ich faul bin?) :-)

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