• 30Apr

    Meine liebe Freundin Ami-Chan hat mir von ihrem diesjährigen Japanbesuch wieder viele schöne Sachen mitgebracht:

    Neben einem süßen Handtuch/Tenugui und einem Kirschblütenanhänger gab es Biskuits mit Anko-Creme-Füllung und einige Matcha-Produkte, wie Mochi, KitKat, Kekse und Nama-Schokolade von Royce. Diese hat mir am besten geschmeckt:

    Auch die Biskuits von waren super lecker und total fluffig:

    Vielen Dank, liebe Ami-Chan, dass du so oft an mich denkst, so viel Mühe auf dich nimmst und mir damit ein kleines Stückchen Japan mit nach Hause bringst!

  • 30Mar

    Diesen Kuchen habe ich in einer Zeitschrift gesehen und in abgewandelter Form ausprobiert. Rosenkuchen heißt er, weil der Hefeteig aufgerollt, in Stücke geschnitten und dann mit den Schnittflächen nach oben gebacken wird, so dass die einzelnen Segmente ein wenig wie Blumen/Rosen aussehen.

    Zutaten für den Teig:

    • 500 g Mehl
    • 42 g frische Hefe
    • 250 ml lauwarme Milch
    • 100 g Zucker
    • Prise Salz
    • 100 g Butter
    • 1/2 TL abgeriebene Zitronenschale
    • 1 Ei

    Für die Füllung:

    • 150 g weiche Karamellbonbons ( ich habe “Durchbeisser” genommen, 17 Stk)
    • 80 g Bananenchips
    • 100 g Haselnusskerne, gehackt
    • 150 g Erdnussbutter
    • 2 EL brauner Zucker

    Für die Glasur:

    • 4 EL Aprikosenkonfitüre

    Mehl in eine Schüssel sieben, Hefe zerbröckeln, mit 5 EL der warmen Milch glattrühren und in eine Mulde im Mehl geben. Leicht verrühren, mit Mehl vom Rand bedecken und 30 min zugedeckt an einem warmen Platz gehen lassen. (Um Zeit zu sparen könnte man diesen Vorteig auch überspringen und gleich die folgenden Zutaten verarbeiten).

    Den Vorteig mit der restlichen Milch, Ei, Zucker, Salz, Zitronenschale und weicher Butter verkneten. Wieder 30 Minuten gehen lassen. Derweil die Bonbons klein schneiden und die Bananenchips zerbröseln. Boden der Form mit Backpapier auslegen, Seitenwand buttern.

    Den Teig auf einer bemehlter Fläche etwa 30 x 60 cm groß ausrollen. Mit der Erdnussbutter bestreichen, Bonbons, Nüsse, Bananenchips und braunen Zucker darüber verteilen.

    Dann von der langen Seite her aufrollen und in 8 gleichgroße Stücke schneiden (meine Rolle war zu lang und dafür dünn, daher hab ich ein Stück mehr gemacht). Die Rollen mit der Schnittfläche nach unten in der Form verteilen, es darf ruhig etwas Platz dazwischen bleiben, denn jetzt muss der Teig wieder 30 Minuten an einem warmen Platz ruhen. Backofen rechtzeitig auf 180° C / 160° C Umluft vorheizen.

    Für etwa 40 Minuten backen. Die Konfitüre etwas erwärmen und bei Bedarf mit ein wenig Wasser verdünnen. Den Kuchen etwas abkühlen lassen und damit bestreichen.

    Das Originalrezept war mit 80 g Erdnüssen, statt 100 g Haselnüssen. Das Salz sollte man ein wenig abreiben, bevor man sie auf dem Kuchen verteilt. Das war mir allerdings zuviel Erdnuss, obwohl ich mir das mit dem Salz schon ganz interessant vorstelle. Der Kuchen ist optisch toll, geschmacklich war er ok, hat aber keine Begeisterungsstürme in meiner Familie ausgelöst. Der Karamellgeschmack ging neben der Erdnussbutter ziemlich unter, was ich schade finde. Die Bananenchips haben auch eher von der Konsistenz her ihren Beitrag geleistet, statt vom Geschmack, es hat eben ein wenig geknuspert. Der Geschmack vom Hefeteig war gut, nicht zu trocken. Wer auf Erdnussbutter steht, für den ist es der richtige Kuchen, mir ist es zu dominierend. Es ist zwar mal was neues, aber das nächste mal würde ich für die Füllung etwas anderes wählen, vielleicht eine Karamellcreme und dann mit Hasel- und Walnüssen arbeiten.

  • 20Feb

    Für eine Kollegin wollte ich einen Geburtstagskuchen backen und als ich sie fragte, was ihre Lieblingsfarbe sei, meinte sie “bunt”. Okay!

    Also habe mal im Netz gesucht und dieses Rezept für Regenbogenkuchen gefunden.

    Zutaten:

    • 5 Eier
    • 250 g Zucker
    • 1 EL Vanillezucker
    • 125 ml Orangensaft (in einem Rezept habe ich Zitronenlimo gefunden, ich denke es geht auch mit Fanta)
    • 250 ml neutrales Öl
    • 375 g Mehl
    • 1 Pck. Backpulver

    Die Form vorbereiten, Backofen vorheizen. Die Eier trennen, Eiweiß aufschlagen und dann den Eischnee im Kühlschrank parken. Den Zucker/Vanillezucker nach und nach mit dem Eigelb schaumig rühren, den Saft und das Öl zugeben und verrühren, dann das Mehl und das Backpulver nach und nach einrühren. Zuletzt den Eischnee unterheben.

    Dann den Teig auf 6 Schälchen aufteilen und in 6 Farben (gelb, orange, rot, lila, blau, grün) einfärben. Ich habe mir diese hier über einen Onlineshop gekauft. Es ist ein sehr konzentriertes Gel und die Farben sind schön kräftig. Das Orange habe ich zwar mischen müssen, das funktionerte aber sehr gut.

    Nun abwechseln den farbigen Teig immer in die Mitte der Form geben. Dabei ist nicht wichtig, mit welcher ihr anfangt, sondern nur die Reihenfolge oben. Ich habe erst 5 Löffel von je einer Farbe, dann 4, 3, 2 und schließlich nur noch 1 Löffel hineingegeben. Wie gesagt, immer in die Mitte geben und NICHT vertreichen, der Teig läuft von alleine auseinander. Dadurch ergibt sich das ringförmige Muster.

    Nachdem der Teig aufgebraucht ist, sieht das dann so aus:

    Den Teig bei 180 ° C für etwa 55 Minuten backen. Ich habe nach etwa 10 Minuten den Kuchen mit Alufolie abgedeckt, allerdings ist er trotzdem recht braun geworden. Daher habe ich ihn nicht mit einem Zitronenguss dekoriert, sondern mit Candy Melts. Diese schmecken wie weisse Schokolade, sind aber eingefärbt.

  • 11Feb

    Dieser Kuchen ist superschnell gemacht und mal was anderes durch den Holunderblütensirup. Ich mag einfache Rezepte, die tolle Ergebnisse bringen, daher ist dieser Kuchen genau mein Ding!

    Hier die Zutaten:

    • 1 Dose Birnen (460 g Abtropfgewicht)
    • 75 g Butter
    • 50 g Zucker
    • 2 Eier
    • 40 g Mehl
    • 50 g Mandeln, gemahlen
    • 1 TL Backpulver
    • Mandelblättchen, Holunderblütensirup

    Backofen auf 200 ° vorheizen (180° Umluft), Form buttern und mehlen, Birnen abtropfen. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, Eier dazurühren, Mehl, Mandeln und Backpulver (kurz) unterrühren.

    Den Teig in die Form geben und vertreichen. Birnenhälften mit der Schnittseite nach unten darauf verteilen. 3 EL Mandelblättchen darüber streuen (ich hatte leider etwas zu wenig Mandeln, daher sieht es auf dem Bild etwas spärlich aus). 25 Minuten backen. Den heißen Kuchen mit 3 EL Holundersirup beträufeln.

    Die Kombination aus Birnen und Holunderblüten ist wirklich lecker, sehr fruchtig und der Teig wird sehr locker. Wir haben ihn bisher zweimal gebacken und beide waren sehr lecker, beim zweiten mal war die Konsistenz allerdings etwas matschig. Man muss daher aufpassen, dass genügend Teig unter den Birnen ist, deshalb nur auflegen und nicht andrücken! Und natürlich mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Teig durch ist.

  • 21Jan

    Vor längerer Zeit hatte ich schonmal über Geschenke im Glas gepostet, heute möchte ich ein weiteres Rezept vorstellen: Brownies mit Walnüssen. So sieht es als Geschenk im Glas aus:

    Zutaten:

    • 1 cup + 2 EL (~200 gr) Mehl
    • 1 TL Backpulver
    • 2/3 cup (~130 gr) brauner Zucker
    • 2/3 cup (~ 140 gr) Zucker
    • große Prise Salz
    • 1/3 cup (~40 gr) Kakao
    • 1/2 cup (~65 gr) gehackte Walnüsse
    • 1/2 cup (90 gr) zartbitter-Schokodrops

    Die Zutaten der Reihenfolge nach schichtweise in ein 1 Liter Einmachglas füllen und jeweils durch leichte Rüttelbewegungen glätten. Das Glas wird nicht ganz voll, aber das kann einfach durch ein Stück Stoff oder Zellstoff-Serviette kaschiert werden. Für mein Glas habe ich ein Stück Serviette mit einem Durchmesser von ~21 cm verwendet, das reichte gerade so über die Schließbügel.

    Dann braucht ihr noch ein Schildchen mit der Anleitung:

    “Noch benötigte Zutaten: 3 Eier, 2/3 cup (~ 160 ml Pflanzenöl), 1 TL Vanille-Extrakt.

    Zubereitung: Eier, Öl und Vanille-Extrakt in einer Schüssel schaumig rühren. Inhalt des Glases einrühren. Auf einem kleinen Blech (~60 qcm) ausstreichen und ca. 35 min bei 175° C Grad Umluft backen.”

    Natürlich habe ich die Brownies vorher ausprobiert:

    Die Brownies sind recht süß, ich würde beim nächsten mal etwas weniger Zucker verwenden. Ich hatte außerdem die ganze Packung Schokodrops (100 gr) hineingegeben, da ich mit 10 gr. Rest nicht viel anfangen kann. Würde ich nicht wieder machen, ist ziiiieeeemlich schokoladig geworden!

    Die Mischung soll laut Zeitschrift ein halbes Jahr haltbar sein, wobei ich wegen den Walnüssen etwas vorsichtig wäre, habe schon öfters die Erfahrung gemacht, dass sie schneller ranzig schmecken, als das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Packung angibt. Würde die Mischung also möglichst schnell verbrauchen. Und der Teig war sehr zäh, habe einen meiner Spatel abgebrochen 🙂