• 01Jan

    Frohes Neues Jahr!

    Letztes Jahr waren wir bei amerikanischen Freunden zum Thanksgiving-Dinner eingeladen. Dafür habe ich einen Apfelkuchen gemacht, der sehr einfach und super lecker war, allerdings nichts für die schlanke Linie. Aber wer zum Thanksgiving-Essen geht, kann eine Diät sowieso vergessen…

    Zutaten für den Teig:

    • 250 g Mehl
    • 135 Butter oder Margarine
    • 90 ml kaltes Wasser
    • Prise Salz

    Mehl und Salz in eine Schüssel geben, Butter würfeln und darüber geben, verkneten und Wasser nach und nach dazugeben. Teig in zwei Teile teilen, einer etwas größer. Mit dem größeren die Backform auslegen, den anderen aufbewahren.

    Zutaten für die Füllung:

    • 115 g Butter
    • 25 Mehl
    • 60 ml Wasser
    • 100 g Zucker
    • 110 g brauner Zucker
    • 8 Äpfel

    Butter schmelzen, Mehl einrühren (=Mehlschwitze), Wasser und Zucker dazugeben, unter Rühren aufkochen und dann bei niedriger Temperatur kurz köcheln lassen. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und die Viertel in dünne Scheiben schneiden. Apfelscheiben in die Form geben und die Hälfte der Zuckermasse über die Äpel verteilen. Den übrigen Teig ausrollen und in Streifen schneiden, als Netz über die Äpfel legen (man kann auch einfach einen “Deckel” über die Äpfel legen und einen gedeckten Apfelkuchen draus machen, dann aber den Deckel einschneiden). Die restliche Zuckermasse über dem Teig verteilen.

    Im vorgeheizten Backofen 15 min. bei 220 °C backen, dann runterschalten auf 175 °C und nochmals 35 bis 45 min backen.

    Weil davon nichts übrig geblieben ist – das spricht für sich –  habe ich ein paar Tage später nochmal eine Schnellversion gemacht: einen gekauften Blätterteig ausgestochen und damit Muffinformen befüllt. 4 Äpfel und die Hälfte von der Zuckermasse. Vom übrigen Blätterteig mit Ausstechern einen kleinen Teigdeckel drauf – fertig! Gradangabe laut Packung vom Blätterteig.

  • 31Dec

    Vor einiger Zeit habe ich ja schonmal Matcha-Pudding gemacht, gekocht mit Stärke, also ein eher “traditionelles” Rezept. Diesmal habe ich eine gedämpfte Version ausprobiert, mit Eiern. Hier einmal mit Baileys und einmal mit Physalis:

    Das Rezept habe ich von hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=p2l_58EzF-o

    Ich war etwas faul und habe den Pudding nicht extra durch ein Sieb in die Formen gegossen. Ich nehme an, dass sich deshalb der Tee etwas abgesetzt hat. Ausserdem ist diese Puddingversion sehr sämig und üppig.

    Zusammenfassend: es hat geschmeckt, aber die andere Version mit Speisestärke ist mir lieber, ausserdem geht es schneller (sagte ich schon, dass ich faul bin?) 🙂

  • 04Jul

    Mal was anderes als immer nur Schokopudding!

    Zutaten:

    • 3-4 EL Speisestärke (etwa 40 gr.)
    • 2 EL Zucker (wer es süßer mag gerne auch mehr)
    • 1 Päckchen Vanillezucker
    • 1 gestrichener EL Matcha-Pulver
    • 500 ml Milch

    Stärke, Zucker, Vanillezucker und Matcha in einer Schüssel mischen und mit einigen Esslöffeln der Milch verrühren, so dass keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Die restliche Milch zum Kochen bringen.

    Dann die Milch vom Herd nehmen, die Stärkemischung dazugeben und unter Rühren nochmal ein bis zwei Minuten aufkochen. In eine Schüssel oder kleine Gefäße gießen, die vorher mit kaltem Wasser ausgeschwenkt wurden. Wenn sie abgekühlt sind, eine Weile in den Kühlschrank stellen. Mit Obst (hier Blaubeeren) oder etwas Matcha bestäubt servieren.

    Habe auf Youtube eine andere Version gesehen, die mit Eiern gemacht und gedämpft wird. Da hat man den Pudding mit Bailys übergossen serviert. Klingt interessant, das werde ich demnächst auch mal ausprobieren!

    -> Link zum gedämpften Matchapudding

  • 01Jul

    Ich habe im Netz ein super Rezept für einen Mikrowellen Schokokuchen gefunden, der in der Tasse gemacht wird. Geht super schnell!

    Zutaten:

    • 4 EL Mehl
    • 4 EL Zucker
    • 2 EL Kakao
    • 1 Ei
    • 3 EL Milch
    • 3 EL Öl

    Zuerst in einer (großen) Tasse die trockenen Zutaten kurz vermischen, dann Ei, Milch und Öl dazu.

    Ab in die Mikrowelle, auf der höchsten Stufe für 3 Minuten. Unterteller nicht vergessen, der Teig geht stark auf.

    Ich hatte keinen Kakao, nur Kaba, aber schmeckte trotzdem gut. Habe 3 EL Zucker und 3 EL Kaba verwendet.

  • 24Apr

    Ja, ich weiß, blöder Name, aber die luftigen Küchlein schmecken wirklich lecker. Die habe ich in Japan sehr oft gegessen, meist in einer Marmorversion mit Schoko. Aber auch mit Matcha-Teepulver schmeckt es toll!

    Das Rezept habe ich von einem Blog über japanische Küche/Süßigkeiten von Amato: Wagashi Maniac.

    Ich hatte leider kein Walnussöl und auch keinen Sake, aber es hat auch ohne geschmeckt!

    Mushi Pan mit Matcha

    Mushi Pan mit Matcha

    Zutaten (sollten alle auf Zimmertemperatur sein!):

    • 100g Frischkäse
    • 1 EL Sake
    • 1 EL Zitronensaft
    • 2 EL Walnussöl (oder neutrales, falls nicht vorhanden)
    • ¼ Vanilleschote
    • 2 EL Sahne
    • 4 Eier
    • 100g heller Rohrzucker
    • 100g Weizenmehl
    • 1 TL Backpulver

    Wer möchte kann einen Teil des Teiges mit Matcha verrühren und damit Marmor-Mushipan machen. Habe etwa 1 TL Matcha und 1/5 des Teiges verwendet.

    Zubereitung:

    Frischkäse mit Sake und Zitronensaft in der Mikrowelle 20 Sekunden lang auf mittlerer Stufe erhitzen und dann verrühren. Sahne und Walnussöl dazu und verrühren. Das Mark aus der 1/4 Vanilleschote kratzen und unterrühren.

    Eier und Zucker in einer separaten Schüssel cremig schlagen. Mehl und Backpulver dazu sieben und verrühren. Dann die Frischkäsemasse unterheben.

    Mikrowellengeeignete Förmchen zur Hälfte befüllen (achtung, Teig geht stark auf!) und je 4 Förmchen in der Mikrowelle erhitzen. Amato schlägt folgende Wattzahlen und Zeiten vor

    – 5 Minuten auf niedrig /150 Watt, dann 1,50 Minuten auf hoch (500 Watt).

    Da es diese aber an meiner Mikro nicht gibt, habe ich rumprobiert und folgendes für gut befunden:

    – 6 Minuten auf 100 Watt, dann 2 Minuten und 20 Sekunden auf 440 Watt.

    Die höchste Stufe sollte nicht mehr als 500 Watt sein. Wenn ihr weniger Förmchen drin habt, muss die Zeit natürlich verkürzt werden, sonst wird alles bockelhart ^^. Wenn ihr nicht sicher seid, lieber etwas kürzer einstellen und hinterher nochmal nachgaren.

    Dazu habe ich Matchabutter gemacht:

    Mushi Pan mit Matchabutter

    Mushi Pan mit Matchabutter

    Zutaten:

    • 50 g Butter (weich!)
    • 3 EL Puderzucker
    • 2 EL Sahne
    • 1 EL Matcha

    Zubereitung:

    Butter cremig rühren, Matcha und Zucker mischen, hinzufügen und glatt rühren. Dann nach und nach 2 El Sahne dazugeben. Falls die Butter zu kalt ist oder die Zutaten sich nicht verbinden, einfach leicht erhitzen, bis die Butter flüssiger wird. Ich musste sehr lange rühren, bis die Masse glatt war, aber die Mühe lohnt sich!