• 31Jan

    Zu meinem letzten Geburtstag habe ich von meinen Kollegen und Chefs die Magisso Tee-Tasse bekommen. Diese Tasse hat auf einer Seite ein Sieb und lässt sich durch den spitzen Boden auf die Seite kippen.

    Wenn also der Tee durchgezogen ist, kippt man die Tasse, um den Tee aus dem Wasser zu holen.

    Hier das Video zur Tasse, die den Red Dot Design Award 2011 bekommen hat:

    Die Tasse gibt es z.B. hier in schwarz und weiß, ich habe sie mir in weiß gewünscht, da darin die Teefarbe schön zur Geltung kommt.

    Ich war zwar etwas erstaunt, als ich sie ausgepackt habe, da ich vom Bild her erwartet hatte, dass die Tasse aus Porzellan ist. Sie war aber aus Plastik. Allerdings wirkt sie sehr hochwertig. Das Innere ist glänzend, das Äußere mattweiß. Das Sieb kann man herausnehmen und es ist sehr feinporig. Das finde ich sehr positiv, denn ich bereite meinen Tee am liebsten aus losem Tee statt Beuteln zu. Meine vorherige Porzellantasse hatte ein Sieb mit recht großen Löchern, da ist öfter mal was vom Blatt in die Tasse durchgerutscht. Beim Sieb der Magisso kommen wenn überhaupt nur allerkleinste Partikel durch. Außerdem lässt sich die volle Tasse auch ohne Henkel gut anfassen, das Material isoliert sehr gut.

    Als eher negativ empfinde ich nur, dass sie aus Plastik ist. Ich habe sie jetzt etwa ein halbes Jahr im Gebrauch und spüle sie meistens von Hand, um das Material zu schonen. Sie hat mittlerweile ein paar kleine Haarrisse, vor allem am Sieb, die man durch die Tee-Patina, die sich in den Rissen absetzt, sehen kann.

    Ansonsten ist es eine wirklich stylische und praktische Tasse, die ich fast jeden Tag verwende.

  • 06Jul

    Nachdem ich neulich ein Tutorial geschrieben hatte, wie man ein Stäbchen-Etui selber macht, ist mir eingefallen, dass ich sogar eines aus Japan habe. Das liegt schon seit Jahren in unserer Vitrine, ohne dass ich es jemals wirklich benutzt habe, weil ich es einfach zu schade fand. Es ist aus Kimono-Stoff gemacht, hier Vorder und Rückseite:

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Ich habe es als Abschiedsgeschenk von meiner jap. Gastfamilie bekommen, darin sind Stäbchen aus Holz mit meinem Namen in Hiragana drauf, die ich zu Beginn meines Aufenthalts dort bekommen hatte. So hatte beim Essen immer jeder seine eigenen Stäbchen:

    In der Stoffhülle befindet sich noch ein Innenteil aus Platik, so dass man den Stoff nicht schmutzig macht oder beschädigt, wenn man die benutzten Stäbchen wieder hineinsteckt.

    Vielleicht werde ich es ab jetzt ja doch ab und zu mal benutzen… zu besonderen Anlässen… eventuell 🙂

  • 29Jun

    Heute habe ich mir 2 neue Bentobücher bei Bento&co bestellt. Dabei habe ich gesehen, dass es dieses Jahr wieder einen Bento-Wettbewerb gibt, diesmal zum Thema “Onigiri”. Hier die Teilnahmeregeln:

    Bento&co Bentowettbewerb

    Wenn es zeitlich bei mir hinhaut, werde ich auch dieses Jahr wieder teilnehmen. Es gibt zwar keinen so großen Preis wie letztes Jahr (Kyoto-Reise), aber schöne Bentosachen und Gutscheine für den Shop zu gewinnen. Letztes Jahr gab es hinterher zusätzlich für alle Teilnehmer einen Rabatt-Gutschein, wer also mal vorhat, dort etwas zu bestellen, für den würde sich die Teilnahme auf jeden Fall lohnen, falls es diesen Rabatt auch dieses Jahr wieder geben sollte!

    Abgesehen davon machen mir Bentowettbewerbe riesig Spaß, weil man sich mal richtig austoben kann. Da macht man einfach aufwendigere Sachen, als für das alltägliche Mittagessen. Allerdings müssen sich die Teilnehmer ranhalten, bis zum 9. Juli 8 Uhr japanische Zeit ist bereits Einsendeschluss!

    Die 10 schönsten Bentos werden dann ab 10. Juli vorgestellt, dann kann das “Publikum” sechs Tage lang abstimmen. Am 17 Juli werden die Gewinner bekannt gegeben.

  • 27Jun

    Ich liebe Kochbücher, vor allem solche über japanisches Essen. Im Buchladen hat man ja die Möglichkeit, im Buch zu stöbern. Auch bei Amazon kann man oft ein paar Seiten einsehen. Aber eben nicht immer. Daher werde ich immer wieder mal ein Kochbuch vorstellen.

    Als erstes möchte ich “Die japanische Küche” von Kimiko Barber vorstellen (Hädecke Verlag, 29,90 €). Es hat die ISBN-10 Nr.: 3775004777; bzw. ISBN-13: 978-3775004770.

    Nach einer kurzen Abhandlung über verschiedene Zutaten, wie Reis/Salz/Sake und deren traditionelle Einordnung in die japanische Geschichte, werden folgende Themen vorgestellt:

    1. Reis/Bohnen
    2. Nudeln
    3. Gemüse
    4. Pilze
    5. Tofu
    6. Seetang
    7. Fische/Schalentiere
    8. Fischrogen/Fischprodukte/Fischpaste
    9. Fleisch/Geflügel
    10. Vorräte
    11. Nüsse/Früchte
    12. Kräuter/Gewürze
    13. Saucen/Würzmittel
    14. Getränke/Süßspeisen

    Was ich besonders schön daran finde, ist, dass es kein reines Kochbuch ist, sondern die Hauptzutaten zuerst beschrieben werden. Zum Beispiel wird im Kapitel “Nudeln” auf Soba, Udon, Somen, Hyamugi, Ramen, Harusame und Shirataki eingegangen und dabei kurz über Geschichte, Herstellung, Aussehen/Geschmack, Einkauf/Lagerung, Verwendung in der Küche und Nährwert berichtet. Dann folgen einige Rezepte (meist 2, manchmal 3). Es sind auch oft nur sehr einfache Rezepte, wie Gurken mit Wasabimayonnaise darin, aber gerade das mag ich daran, einfache Gerichte/Beilagen, die man schnell mal für´s Bento machen kann.

    Wer also eine kompakte Rezeptsammlung möchte, sollte lieber weitersuchen. Dafür gibt es viele Beschreibungen traditioneller Zutaten mit tollen Bildern.

  • 23Jun

    Gestern habe ich mein erstes Tauschpaket von Franzi/Kätzchen aus dem Nekobento-Forum bekommen. Wir haben zuvor Listen mit unseren Wünschen und Vorlieben getauscht sowie einen Zeitraum  und einen Betrag festgelegt.

    Als das Päckchen dann ankam, habe ich mich riesig darüber gefreut und sie hat meinen Geschmack wirklich gut getroffen. Hier ein Bild vom Inhalt:

    Von oben links: Sushireis, Mu Err-Pilze, bunte Nudeln,  Shiitakepilze, Yasmintee

    Mittlere Reihe: eine große Suppenschale und Stäbchen, japanische Bonbons, Chilipfeffer, Erdbeer-Bobaperlen für Bubbletee und 4 Strohhalme dafür, Süßigkeiten.

    Unten: 2 verschiedene vegetarische Furikake, ein Radiergummi in Form einer Suppe und eine total süße Panda-Onigiri-Box.

    Das alles war in einer goldigen Box verpackt, zusammen mit einem süßen Brief, also rundherum ein schönes Paket.

    Ich hatte eine ziemlich lange Liste mit Dingen angegeben, die ich mag/nicht mag/gebrauchen könnte und freue mich, dass Kätzchen genau die richtigen Dinge für mich gefunden hat. Besonders die Pandabox und die Suppenschüssel haben es mir angetan. Vielen Dank, liebe Franzi, für die vielen tollen Sachen! Ich hoffe, du freust dich genauso über mein Paket!

    Hier die Sachen, die ich verschickt habe:

    Auf Kätzchens Wunschzettel standen unter anderem: bunte Lebensmittel, veg. Furikake, Mameshiba, Süßigkeiten, rosa, Kirschblüten, Spitze, Katzen/Kater aus Kikis Delivery Service, Onigiribox, Nudeln in besonderer Form, niedliche Dinge, jap. Lebensmittel…

    Folgendes habe ich daher für sie zusammengesucht: eine Onigiri-Box mit Sakurablüten (2 Fliegen mit einer Klappe), vegetarische/bunte Furikake, eine rosa Hello Kitty Dose mit Sahnebonbons, Sobanudeln, ein Gel-Kühlkissen mit Edamame drauf (ok, keine Mameshiba, aber immerhin), eine niedliche Erdbeer- Einkaufstasche, Samen für jap. Petersilie/Mitsuba, einen Notizblock von Kutsushita Nyanko. Außerdem habe ich ihr ein Etui zum Transportieren von Ess-Stäbchen  genäht (ich werde in Kürze ein Tutorial dazu posten) und natürlich ein Paar Stäbchen hineingetan (auch mit Kirschblüten).

    Es macht total viel Spaß, für jemand anderen einzukaufen und ihm/ihr eine Freude zu machen. Ausserdem liebe ich Überraschungen, daher wird das bestimmt nicht mein letztes Tauschpaket werden.

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