• 04Dec

    Nach längeren Überlegungen habe ich mich entschlossen, den Blog umzustellen. Die Zusammenfassung schon vorweg: ich werde den Blog nur auf Deutsch weiterführen. Die englischen Einträge bleiben voraussichtlich erhalten, werden aber in Zukunft nicht weitergeführt.

    Warum entscheide ich mich diesen Schritt zu gehen? Als ich den Blog ins Leben gerufen habe, war ich wie wahrscheinlich die meisten, die diesen Weg gehen, voller Enthusiasmus und Energie. Ich dachte, Englisch spreche ich fließend. Das stimmt auch, sofern es sich auf das Englisch bezieht, das ich ständig verwende. Aber die Fachsprache des Kochens bereitet mir doch mehr Probleme als vorher gedacht, da des öfteren die Übersetzung für die eine oder andere Zutat oder eine Zubereitungstechnik fehlt. So nimmt die Übersetzung doch deutlich mehr Zeit in Anspruch als gedacht.

    Da aber die bisherige Rückmeldung auf meinen Blog kaum existent ist, denke ich, dass der Schritt, den Blog nur auf Deutsch fortzuführen vertretbar ist. Ich hoffe durch diesen Schritt den Blog mit mehr Einträgen und dadurch auch mit mehr Leben zu füllen.  In Zukunft kann ich einfach nach dem Essen in 5 Minuten einen neuen Eintrag über das gerade Gekochte und Gegessene schreiben und veröffentlichen. Lieber ein Blog mit mehr Einträgen für ein kleineres Publikum als ein Blog der selten gepflegt wird.

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    Filed under: Allgemeines
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  • 18Jul

    Manchmal stolpert man über Rezepte, die man sich anfangs nicht so gut vorstellen kann und manche, die einfach nur absurd klingen. Zu den absurd klingenden gehört der bereits beschriebene Sauerkraut-Schokoladenkuchen, aber ich wollte ja eigentlich über ein anderes Rezept schreiben – die Rote Beete Mango Suppe. Ein Gericht, das nicht nur den Gaumen erfreut, sondern sich auch durch die kräftigen Farben auszeichnet.

    Eigentlich passt es als dicke Suppe nicht in den Sommer, aber bei all dem Regen und diesen niedrigen Temperaturen, die den Namen Sommer eigentlich nicht verdient haben, würde es doch funktionieren. Aus diesem Grund habe ich dieses Rezept wieder herausgekramt.

    Zutaten für 4 Portionen

    • 600g rote Beete
    • 3 reife Mangos
    • 800ml Hühnerbrühe oder Geflügelfond
    • 50g Krabben
    • 60g Ingwer
    • 20g frischer Merrettich
    • Olivenöl
    • 3 EL Zitronensaft

    Zubereitung

    Schritt 1

    Die Rote Beete und den Ingwer schälen und in Stücke schneiten. Den Ingwer mit 2 EL Olivenöl im Topf andünsten. Danach die Rote Beete zugeben und mit der Hühnerbrühe auffüllen. Das ganze bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten kochen.

    Schritt 2

    Die Mangos schälen und vom Stein entfernen. Einen Teil der Mango (ca. 80g-100g) mit 1 EL Zitronensaft und 2 EL Olivenöl mit dem (Stab)Mixer zu einem Püree verarbeiten.

    Schritt 3

    Die Rote Beete mit der Brühe den Mangos und dem restlichen Ingwer fein pürieren. Danach das ganze bei niedriger Hitze weitere 20 Minuten ziehen lassen.

    Schritt 4

    Den Meerrettich schälen und reiben. Die Krabben in etwas Olivenöl anbraten und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Wenn man eine feine Suppe haben will, kann man das ganze auch noch vor dem anrichten durch ein Sieb passieren.

    Schritt 5

    Zum Anrichten die Krabben in den Teller geben und mit Suppe auffüllen. Danach das ganze mit Meerrettich und Mangopüree garnieren.

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  • 09Jun

    Ein Gulasch ist eines der Gerichte, von dem es wohl eine kaum vorstellbare Menge von Rezepten gibt. Ursprünglich in Ungarn entstanden werden die Rezepte teilweise von Generation an Generation weitergegeben. Die Zutaten unterscheiden sich teilweise massiv. Aber ein paar Dinge haben alle Rezepte gemeinsam. Sie enthalten Paprika und schmecken köstlich. Gerade in der kalten Jahreszeit finde ich das Gulasch ein willkommenes Gericht, um etwas gegen die Kälte und das schlechte Wetter vor der Türe zu tun, denn es erwärmt den Magen und das Gemüt. Es eignet sich wie z.B. auch das Chili con Carne auch, wenn man eine größere Anzahl von Gästen erwartet, denn man kann es einfach vorbereiten, warmhalten und später nochmal aufwärmen, wenn doch nicht so viel gegessen wurde, wie geplant. Alternativ kann man es auch einfrieren.

    Auch ich habe das Gulaschrezept von meinen Eltern übernommen und konnte damit meiner Frau das Gulasch wieder näherbringen. Zuvor stand sie der Sache eher etwas reserviert gegenüber.

    Zutaten für 4 Personen:

    • 700g Rindfleisch z.B. vom Bug
    • 700g Zwiebeln
    • 200g Bauchspeck
    • 2 Paprikas
    • 1 EL Paprikapulver rosenscharf
    • 1 EL Paprikapulver edelsüß
    • 2 EL Tomatenmark
    • ca. 250ml Fleischbrühe
    • Salz
    • Pfeffer
    • Butter

    Zubereitung:

    Schritt 1:

    Fleisch in ca. 4 cm große Würfel schneiden und portionsweise scharf anbraten.

    Schritt 2:

    Taschentücher bereitlegen und die Zwiebeln grob würfeln. Danach in einem großen Topf mit Butter andünsten bis sie glasig sind und gerade noch nicht braun werden. Danach den gewürfelten Speck, die grob gewürfelten Paprikas, das Paprikapulver und das Tomatenmark zugeben und nochmals kurz anbraten. Zuletzt das Fleisch hinzugeben und mit der Brühe auffüllen bis das Fleisch gerade mit Flüssigkeit bedeckt ist.

    Schritt 3:

    Nun das ganze für ca. 40 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Fleisch schön weich ist. Zuletzt mit Salz, Pfeffer und wer mag mit saurer Sahne abschmecken. Letzteres ist möglich, aber nicht zwangsweise notwendig.

    Spätzle als Beilage

    Zu Hause gab es zum Gulasch oft Semmelknödel, wer diese aber nicht machen will, kann dazu z.B. auch gut Spätzle servieren. Der Convenience Bereich der Kühltheke biete zwar fertig zubereitete Knöpfle und Spätzle, die man nur noch aufwärmen muss, aber diese kommen bei weitem nicht an die selbstgemachten Spätzle heran. Und dabei ist das doch so einfach.

    Zutaten für 4 Personen:

    • 250g Mehl
    • 4 Eier
    • 50 ml Milch
    • 10g Salz
    • 1 EL Walnussöl (optional)

    Zubereitung:

    Schritt 1:

    Mehl durchsieben und mit Salz, Eiern, Milch und dem Öl zu einem glatten Teig schlagen bis er Blasen wirft. Danach 15 min ruhen lassen

    Schritt 2:

    Der einfachste Weg ist es mit einer Spätzlepresse oder behelfsweise einer Kartoffelpresse den Teig portionsweise in kochendes Salzwasser zu pressen. Die Spätzle kurz ziehen lasse und mit einem Schaumlöffel aus dem kochenden Wasser holen. Natürlich kann für die Herstellung von Spätzle auch ein Spätzlehobel verwendet werden oder man kann sie schaben.  Letzteres ist zwar die die traditionelle Art der Zubereitung bei der der Teig von einem Brett mit einem Schaber direkt in kochendes Salzwasser geschabt wird, es erfordert aber auch Übung und ist zumindest am Anfang aufwendiger. Wenn man Spätzle aber auf die Schnelle versuchen will, ohne vorher einen Spätzlehobel zu kaufen, dann ist die Spätzle- oder Kartoffelpresse die einfachste Möglichkeit.

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  • 05Mar

    Unsere Reise nach Wien hat uns aber nicht nur zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt und in Kaffeehäuser geführt, sondern auch andere Gaumenfreuden bereit gehalten. Als erstes stand der Gang über den Wiener Naschmarkt für uns auf dem Programm. Es ist der größte Markt von Wien, auf dem man sicher fast alles erhält. Zumindest alles, was mit Essen zu tun hat. In unzähligen festen Buden werden einem Obst und Gemüse, Getrocknetes, Eingelegtes und Gewürze angeboten. Daneben gibt es eine gute Auswahl an Fisch, Fleisch und Käse. Auch die Marktstände, die eigentlich schon kleine Restaurants sind, laden zum reinsitzen ein und bieten leckeres Essen an. Es gibt aber auch Stände, die sich von der Masse abheben. In einem werden unzählige Sorten von Essig feilgeboten - natürlich mit entsprechender Beratung.

    Geöffnet ist der Naschmarkt von Montag bis Samstag und ich kann nur jedem Wien-Besucher empfehlen, sich hiervon einen Eindruck zu verschaffen. Da wir im Winter da waren und das Wetter dazu auch noch nicht mitgespielt hat, haben wir beschlossen wiederzukommen, wenn es wärmer ist. Dann werden wir erst über den Naschmarkt schlendern, Brot, Früchte, Käse und Antipasti einkaufen und uns dann mit all den Köstlichkeiten ins Grüne zu setzen. Eine Vorstellung auf die ich mich schon riesig freue. Ich wünschte, ich hätte einen solchen Markt auch zu Hause, aber das bleibt Wunschdenken.

    Aber natürlich war der Naschmarkt nicht unsere einzige Etappe, was gutes Essen angeht. Wir haben uns abends zu einem über die Grenzen Wiens hinaus bekannten Schnitzel-Tempel aufgemacht. Wer an ein original Wiener Schnitzel denkt kommt am Figlmüller in der Wollzeile nur wenige Minuten vom Stephansdom entfernt nicht vorbei. Nachdem wir uns in die Schlange der auf einen Platz Wartenden eingereiht hatten, kriegten wir nur kurze Zeit später einen Platz ganz in der Nähe des Eingangs. Von hier aus konnten wir den Strom der Gäste beobachten, die nach dem Sightseeing, vor dem Ball in Kleid und Smoking oder einfach nur zum Essen für einen Platz anstanden. Wer nicht reserviert hat muss hier abends durchaus eine Wartezeit in Kauf nehmen. Da aber viele Leute nur zum Essen und nicht zur abendfüllenden Gemütlichkeit kommen, ist die Wartezeit doch verhältnismäßig kurz (als wir dort waren ca. 10 - 15 Minuten).

    Immer wieder haben wir gesehen, wie Kellner Tabletts mit wagenradgroßen Schnitzeln durch die Gegend getragen haben. Da wie aber wegen unserer Probiererei auf dem Naschmarkt nicht den größten Hunger hatten, entschlossen wir uns, zur anderen Wiener Delikatesse - dem Tafelspitz mit Apfelkren und Rösterdäpfel zu greifen. Beschreiben kann ich das am Besten mit einem Wort: köstlich. Zusammen mit dem dazu passenden Figlmüller Wein hatten wir so einen schönen Abschluss unseres ersten Tages.

    Für unseren zweiten Abend haben wir uns dann vom Wiener Essen verabschiedet und haben ein empfehlenswertes vietnamesisches Restaurant, das auch in unserem Stadtführer erwähnt wurde, ausgesucht. Am Getreidemarkt ist das Saigon, welches durch die Nähe des Karlsplatzes verkehrsmäßig gut zu erreichen ist. Hier bietet sich dem Gast eine große Auswahl an leckeren authentischen vietnamesischen Speisen, die zu dezenten Preisen aufwendig serviert werden. Das Huhn mit Ananas wurde in der halbierten Ananas auf Schnüren von rote Beete und Möhren serviert und mit Orchideenblüten dekoriert. Auf jeden Fall was für die Augen. Aber das war nicht das einzige. Das Essen war lecker und der Service gut. Ich kann es nur empfehlen, hier mal vorbeizuschauen.

    Mal schauen welche Restaurants wir bei unserem nächsten Besuch antesten. Auf jeden Fall freue ich mich schon drauf.

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  • 26Feb

    Ein verlängertes Wochenende hat uns nach Wien geführt, was wir auf der einen Seite natürlich zum Sightseeing genutzt haben, aber auch eine Probe der kulinarischen Qualitäten durfte nicht außer Acht gelassen werden. Dabei waren wir aber weniger an Sternen oder Hauben interessiert als viel mehr an dem, wofür Wien bekannt ist - Wiener Schnitzel und Kaffeehäuser.

    In Wien angekommen haben wir uns erst mal zu Fuß ohne einen genauen Plan aufgemacht, um uns irgendwo das erste Frühstück in einem netten Cafe zu organisieren. Ohne es zu wissen sind wir gleich über eines der traditionsreichen Kaffeehäuser von Wien - das Cafe Prückel gestolpert. Die ersten Eindrücke nachdem wir das Cafe vom Ring aus betreten hatten waren, hell, hohe Decken und gemütlich. Da es aber recht voll war, haben wir uns einfach den ersten freien Tisch an einem der Fenster zum Ring hin ergattert ohne vorher das ganze Cafe anzuschauen. Bei Kaffee, Schokolade, leckerem Milchrahmstrudel und Marillenmarmeladenbrötchen haben wir dann die Atmosphäre auf uns wirken lassen. Die Decke war mit dunklem Holz abgehängt, das auch abwechselnd mit Spiegeln an der Wand verbaut wurde. Die Sessel und Sofas sind gemütlich, wirken aber zusammen mit den Lampen und dem restlichen Interieur so, als ob vor Jahrzehnten mal renoviert wurde und das Cafe seither nicht mehr verändert wurde. Was ich im Nachhinein beim Schreiben dieses Blogs festgestellt habe, dass es anscheinend auf der anderen Seite des Cafes noch so ursprünglich ist wie damals. Mit Stuck und allem Schnickschnack. Aber das werde ich wohl erst bei meiner nächsten Wienreise erfahren. Allerdings war recht viel los, weshalb wir etwas Geduld mit den Kellnern haben mussten.

    Da das Wetter alles andere als Einladend war, haben wir uns in den darauffolgenden Stunden und Tagen noch ein paar weitere Kaffeehäuser angeschaut. Nicht fehlen darf hier natürlich das Cafe Central, das im Säulensaal des Palais Ferstel einen beeindruckenden Standort hat. Der Ort strahlt etwas aus, das ich mit dem typischen Kaffeehaus in Verbindung bringe. Der Säulensaal ist einfach beeindruckend und man kann sich nicht vorstellen, dass er den Krieg nur mehr oder weniger verwüstet überlebt hat und erst Ende der 70er Jahre mit den Renovierungsarbeiten begonnen wurde. Aber gerade weil das Cafe so bekannt ist, zieht es natürlich auch viele Touristen an. In der Zeit, in der wir unseren Kaffee genossen haben, sind einige Touristen - Trolley hinter sich herziehend - durch die Türen gekommen. Es mag sein, dass es am Sonntag in der Faschingszeit lag, vielleicht ist es aber auch sonst so. Wie dem auch sei lohnt es sich auf jeden Fall, einen Blick hineinzuwerfen. Das Ambiente ist einfach klasse. Dieses Panorama kann davon einen Eindruck vermitteln.

    Wer bereits im Cafe Central ist und Schokolade liebt, dem empfehle ich auch beim Schokoladen Kontor Xocolat in der Passage des Palais Ferstel vorbeizuschauen. Hier bietet sich dem Besucher eine große Auswahl an erlesenen Schokoladen, Pralinen und Kakaos. Eben alles was sich um die Kakaobohne dreht. Ein Besuch lohnt sich allemal und der Laden hat sogar am Sonntag auf.

    Ein weiterer Stopp auf unserer Reise war das Cafe Schwarzenberg. Für mich persönlich repräsentiert es am typischsten die Wiener Kaffeehauskultur oder besser gesagt, das, was ich mir darunter vorstelle. Das Kaffee ist richtig schön erhalten, mit Jugendstilelementen, viel Licht und einer schönen Atmosphäre. Die Gäste sind Leute die sich einfach für den Kaffee, um Zeitung zu lesen oder für Besprechungen zusammensetzen. Ich hatte jetzt nicht das Gefühl, dass es von Touristen überlaufen war und genau das hat mir gefallen. Obwohl es allgemein zu den Kaffeehäusern gezählt wird, so nennt es sich auch Teehaus und bietet eine Auswahl an Tees an. Ich habe mich dort wohlgefühlt und es ist unter den klassischen Kaffeehäusern, die ich kennengelernt habe, mein persönlicher Favorit. Der Milchrahmstrudel war gut, der Kaiserschmarrn auch und alles kam sehr schnell an den Tisch.

    Nach einem Streifzug über den Naschmarkt - Wiens größten und glaube ich interessantesten Markt - haben wir einfach ein Cafe gesucht, das uns Wärme und Schutz vor dem Nieselregen bietet. Unser Weg hat uns in die Mocca Lounge in der Linken Wienzeile 4 geführt. Ein nettes Cafe, gemütlich im Kolonialstil eingerichtet mit chilliger Musik im Hintergrund. Die Speisekarte bietet eine große Auswahl an Getränken, wobei wir uns auf Kaffee, Kakao und Tee gestürzt haben. Neben den üblichen Kaffees gibt es auch einen Block auf der Speisekarte, in dem eine Vielzahl von verschiedenen Kaffeesorten als Espresso angeboten werden, die dann auch gleich vor Ort als Kaffeebohnen gekauft werden können. Der 250g Preis steht schon mit auf der Speisekarte. Auch bei den Kakaos kann man nicht einfach nur eine heiße Schokolade bestellen, sondern man muss die Auswahl zwischen einer ganzen Reihe von Kakaos mit unterschiedlichen Kakaoanteilen und Herkunftsländer treffen. Als Kakao wird hier nicht Pulver sondern Kuvertüreplättchen verwendet. “Ghana” mit um die 40% Kakaoanteil hat für uns definitiv das Rennen gemacht. Sehr positiv ist auch die Darreichung von Tee aufgefallen. Die Tasse wird mit eingehängtem Teesieb und heruntertickender Teeuhr serviert, die einen dann piepsend daran erinnert, dass es nun an der Zeit ist, den Tee herauszunehmen. Die Zeiten sind aber nicht für alle Tees gleich, sondern auf den jeweiligen Tee abgestimmt. Mal sind es zweieinhalb mal drei Minuten.  Bei meinen Recherchen bin ich darauf gestoßen, dass dort früher der erfolgreiche Mocca Club angesiedelt war, der aber - soweit ich es im Netz gelesen habe - mit der Zeit heruntergewirtschaftet wurde. Seit September 2008 gibt es einen neuen Betreiber, der meiner Meinung nach einen guten Job macht. Nettes Ambiente, nettes Personal. Von mir gibt es zur Mocca Lounge ein definitives Ja, weswegen wir auch mehr als einmal während unseres Kurztripps da waren.

    Dies ist natürlich nur ein kleiner Auszug von dem, was Wien in Bezug auf die Kaffeehauskultur anzubieten hat. Aber weniger als 72 Stunden sind nicht mal annähernd genug Zeit, um sich einen Überblick zu verschaffen. Daher kann ich nur jedem raten, Wien selber zu entdecken. Es lohnt sich.

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