• 26Feb

    Mittags im Büro esse ich etwa 3 mal die Woche Salat. Beim Bäcker kostet eine große Schale knapp 4 Euro oder auch mal mehr, wenn man zu dem mit Schinken/Käse oder Pute greift. Daher habe ich beschlossen, meinen inneren Schweinehund zu überwinden und morgens öfter mal füher aufzustehen, um mir meinen Salat selbst zuzubereiten. Ich hoffe, dass ich dadurch nicht nur frischere Produkte esse, sondern auch noch günstiger dabei wegkomme. Abgesehen davon würde ich auch gleichzeitig was für die Umwelt tun, da ich mit meiner Salatbox statt der Einwegverpackung vom Bäcker ja weniger Müll produziere.

    Um nicht immer die klassische Tomaten-Gurken-Kombi zu machen, probiere ich ein paar Ideen aus, damit mein Salat nicht langweilig wird.

    Ich habe Pastinaken geschält und in dünne Scheiben geschnitten, diese dann in ein klein wenig Butter angebraten und mit nur einer Prise Salz + Pfeffer gewürzt. Ok, für die Farbe doch noch ein paar Cocktail-Tomaten dazu. Das dann auf Eisberg- und Feldsalat mit French-Dressing. Dazu gab es in der Box 3 kleine Stückchen Kuchen, Physalis und Tamarillo. Zum Salat gabs noch ein Laugenbrötchen.

    (Sorry, vom Bento am Arbeitsplatz gibts nur ein Handyfoto)

    Die Pastinaken haben sehr gut im Salat geschmeckt, leicht süßlich und schön knackig. Und man kann sie gut am Vorabend als Beilage zum Abendessen machen und einfach etwas abzweigen.

    Filed under: Allgemeines
    No Comments
  • 20Feb

    Für eine Kollegin wollte ich einen Geburtstagskuchen backen und als ich sie fragte, was ihre Lieblingsfarbe sei, meinte sie “bunt”. Okay!

    Also habe mal im Netz gesucht und dieses Rezept für Regenbogenkuchen gefunden.

    Zutaten:

    • 5 Eier
    • 250 g Zucker
    • 1 EL Vanillezucker
    • 125 ml Orangensaft (in einem Rezept habe ich Zitronenlimo gefunden, ich denke es geht auch mit Fanta)
    • 250 ml neutrales Öl
    • 375 g Mehl
    • 1 Pck. Backpulver

    Die Form vorbereiten, Backofen vorheizen. Die Eier trennen, Eiweiß aufschlagen und dann den Eischnee im Kühlschrank parken. Den Zucker/Vanillezucker nach und nach mit dem Eigelb schaumig rühren, den Saft und das Öl zugeben und verrühren, dann das Mehl und das Backpulver nach und nach einrühren. Zuletzt den Eischnee unterheben.

    Dann den Teig auf 6 Schälchen aufteilen und in 6 Farben (gelb, orange, rot, lila, blau, grün) einfärben. Ich habe mir diese hier über einen Onlineshop gekauft. Es ist ein sehr konzentriertes Gel und die Farben sind schön kräftig. Das Orange habe ich zwar mischen müssen, das funktionerte aber sehr gut.

    Nun abwechseln den farbigen Teig immer in die Mitte der Form geben. Dabei ist nicht wichtig, mit welcher ihr anfangt, sondern nur die Reihenfolge oben. Ich habe erst 5 Löffel von je einer Farbe, dann 4, 3, 2 und schließlich nur noch 1 Löffel hineingegeben. Wie gesagt, immer in die Mitte geben und NICHT vertreichen, der Teig läuft von alleine auseinander. Dadurch ergibt sich das ringförmige Muster.

    Nachdem der Teig aufgebraucht ist, sieht das dann so aus:

    Den Teig bei 180 ° C für etwa 55 Minuten backen. Ich habe nach etwa 10 Minuten den Kuchen mit Alufolie abgedeckt, allerdings ist er trotzdem recht braun geworden. Daher habe ich ihn nicht mit einem Zitronenguss dekoriert, sondern mit Candy Melts. Diese schmecken wie weisse Schokolade, sind aber eingefärbt.

  • 11Feb

    Dieser Kuchen ist superschnell gemacht und mal was anderes durch den Holunderblütensirup. Ich mag einfache Rezepte, die tolle Ergebnisse bringen, daher ist dieser Kuchen genau mein Ding!

    Hier die Zutaten:

    • 1 Dose Birnen (460 g Abtropfgewicht)
    • 75 g Butter
    • 50 g Zucker
    • 2 Eier
    • 40 g Mehl
    • 50 g Mandeln, gemahlen
    • 1 TL Backpulver
    • Mandelblättchen, Holunderblütensirup

    Backofen auf 200 ° vorheizen (180° Umluft), Form buttern und mehlen, Birnen abtropfen. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, Eier dazurühren, Mehl, Mandeln und Backpulver (kurz) unterrühren.

    Den Teig in die Form geben und vertreichen. Birnenhälften mit der Schnittseite nach unten darauf verteilen. 3 EL Mandelblättchen darüber streuen (ich hatte leider etwas zu wenig Mandeln, daher sieht es auf dem Bild etwas spärlich aus). 25 Minuten backen. Den heißen Kuchen mit 3 EL Holundersirup beträufeln.

    Die Kombination aus Birnen und Holunderblüten ist wirklich lecker, sehr fruchtig und der Teig wird sehr locker. Wir haben ihn bisher zweimal gebacken und beide waren sehr lecker, beim zweiten mal war die Konsistenz allerdings etwas matschig. Man muss daher aufpassen, dass genügend Teig unter den Birnen ist, deshalb nur auflegen und nicht andrücken! Und natürlich mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Teig durch ist.

  • 06Feb

    Heute habe ich zum Abendessen diese Suppe ausprobiert, die Idee dafür habe ich aus einer Zeitschrift. Die tollen Farben haben mich sofort angesprochen und auch geschmacklich bin ich sehr zufrieden.

    Hier die Zutaten:

    • 2 kleine Zwiebeln
    • 2 Zehen Knoblauch
    • 2 EL Öl
    • 1 gestrichener EL Currypaste (ich habe rote genommen, wer es nicht so scharf mag, entsprechend weniger nehmen)
    • 250 g rote Linsen
    • 1 Liter Gemüsebrühe
    • 500 ml Karottensaft
    • 100 g Blattspinat (frisch oder TK)
    • Peffer, Salz, Kreuzkümmel nach Geschmack
    • 1 lila Kartoffel

     

    Zubereitung:

    Zwiebeln klein schneiden, Knoblauch häuten und mit der Messerfläche einmal platt drücken (Ihr könnt ihn auch kleinschneiden, ich mag es lieber, wenn ich ihn nachher wieder aus der Suppe rausholen kann). Öl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebel/Knoblauch darin andünsten. Currypaste dazugeben und kurz mitbraten. Dann die Linsen mit hineingeben und ebenfalls kurz mit anbraten. Die Gemüsebrühe und den Karottensaft dazugeben und nach dem Aufkochen bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Linsen weich sind und die Suppe leicht dicklich wird. Das dauert etwa 15-20 Minuten.

    In der Zwischenzeit die Kartoffel in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Nicht zu dunkel werden lassen! Den Spinat waschen und in Streifen schneiden.

    Die Suppe mit Salz, Pfeffer und etwas gemahlenem Kreuzkümmel abschmecken, dann leicht pürieren. Zum Schluss den Spinat zugeben und noch einmal kurz mitkochen. Vor dem Servieren mit den Kartoffelchips garnieren.

  • 03Feb

    Vergangenen Donnerstag habe ich für eine Kollegin und mich ein Bento für die Mittagspause gemacht. Ich bin leider morgens etwas in Zeitnot geraten, daher habe ich es nicht mehr richtig fotografieren können. Also habe ich mittags nur ein paar Aufnahmen mit meinem Handy gemacht. Das komplette Essen sah so aus:

    Sie war etwas skeptisch, was asiatische Speisen anging, also habe ich nur ein paar einfache Sachen zubereitet. Reis – wahlweise mit Tamago-Furikake oder Sauce – Frikadellen, Tomatte/Mozzarella-Salat (rechts für sie mit einem Mozzarella-Schweinchen), als asiatische Komponenten Spinat-Gomaae sowie Tamagoyaki, und als Nachtisch Matcha-Pudding. Dazu gab es einen Fruchtsaft. Bis auf den Pudding hat ihr alles sehr gut geschmeckt. Diesen hatte ich in kleine Marmeladengläser gefüllt, um ihn auslaufsicher zu transportieren.

    Hier noch ein Foto von meiner Portion:

    Wie gesagt hatte ich morgens nicht viel Zeit, ich wollte eigentlich alle Mozzarella-Kugeln als Schweinchen verkleiden, aber die Schnauzen sind mir immer kaputt gegangen. So habe ich nur ein Schweinchen für meine Kollegin gemacht, mein Mozzarella hat nur Ohren. 🙂