• 01Jan

    Floh ist ja eher für´s Kochen zu haben, ich backe dagegen gerne. Diesen Blechkuchen hab ich schon oft gemacht und er kam immer sehr gut an, quasi ein Bienenstich ohne Füllung.

    Zutaten:

    • 1 Becher Sahne (200 ml) steif schlagen
    • 200 g Mehl und
    • 1 Pck Backpulver darübersieben.
    • 170 g Zucker
    • 1 Pck Vanillezucker
    • 3 Eier
    • 1 Prise Salz dazugeben und alles miteinander verrühren bzw. unter die Sahne heben.

    Backblech mit Backpapier auslegen und die Masse darauf verteilen. Bei 175°C für 10 min vorbacken.

    In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten:

    • 125 g Butter schmelzen
    • 100 g Zucker
    • 5 EL Milch
    • 2 Päckchen gehobelte Mandeln dazu und vermischen.

    Nach dem Vorbacken den Belag gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen und nochmal 10-15 Minuten backen, bis er die gewünschte Bräune hat. (Ich finde, heller schmeckts besser!)

    Butterkuchen

    Butterkuchen

  • 23Dec

    In einem Blogeintrag von khymos.org bin ich auf das Rezept eines Sauerkraut-Schokoladenkuchens gestoßen und habe erst mal den Kopf geschüttelt. Was für eine abstruse Idee. Aber irgendwie hat mich die Idee nicht mehr losgelassen, das auch mal zu probieren. Jeder meiner Bekannten, dem ich das erzählt habe, hat erst mal das Gesicht verzogen – eben so, wie es mir am Anfang auch ging. Da ich der Sache nicht so ganz traute, habe ich im Internet weiter gesucht und habe noch einige weitere Rezepte gefunden. Und überall haben die Leute geschrieben, dass es überraschend gut war und das man das Sauerkraut nicht wirklich rausschmeckt.

    Die Theorie dahinter, warum das funktioniert, hat etwas mit Ähnlichkeiten auf molekularer Ebene zu tun. Sowohl in Schokolade, als auch im Sauerkraut kommen eine Reihe von flüchtigen Aromamolekülen gemeinsam vor. Aus diesem Grund gilt auch die Annahme, dass Sauerkraut und Schokolade zusammen passen. Dieses Konzept wurde zuerst von François Benzi verbreitet. Er war es auch, der auf einem der ersten internationalen Workshops für Molekularküche zum ersten Mal eine Kreation aus Schweineleber und Jasmin vorgestellt hat – was nach den Verlautbarungen sehr gut zusammen gepasst hat. Seither haben auch Hervé This und Heston Blumenthal viel in dieser Richtung probiert. Letzterer verwendet die Ergebnisse seiner Suche nach interessanten Paarungen in den Rezepten seines Restaurants The Fat Duck.

    Das Rezept, das ich verwendet habe ist wie folgt:

    • 170g Butter
    • 300g Zucker
    • 3 Eier
    • 1 Päckchen Vanillezucker
    • 150ml kalter Kaffee
    • 100ml Wasser
    • 250g Mehl
    • 50g ungesüßtes Kakaopulver
    • 1 TL Backpulver
    • 1 TL Natron
    • 1/2 TL Salz
    • 300g ausgedrücktes Sauerkraut (gehackt)

    Schritt 1:

    Alle Zutaten außer dem Sauerkraut in eine Schüssel geben und zu einem Teig verrühren. Wenn ein gleichmäßiger Teig entstanden ist, das Sauerkraut unterrühren.

    Schritt 2:

    Das ganze bei 180°C ca. 40 Minuten backen. Wenn die Stäbchenprobe in Ordnung ist, den Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

  • 02Dec

    Eigentlich wurde dieses Rezept als Bananen-Sauerrahm-Brot angepriesen, aber geschmacklich würde ich es viel eher als Kuchen bezeichnen. Der Kuchen ist recht feucht und hat einen starken Geschmack nach Banane. Bei uns war der Kuchen trotz andere Alternativen ratz fatz weg. Ein absoluter Hit, der so gemacht wird:

    • 100 g Butter
    • 375 g Zucker
    • 2 Eier
    • 4 zerdrückte reife Bananen
    • 285 g saure Sahne
    • 2 Packchen Vanillezucker
    • 3g Zimt
    • 2g  Salz
    • 9g Backpulver
    • 350 g Mehl

    Schritt 1:
    Ofen auf 150°C vorheizen. In einer Schüssel Butter und Zucker verrühren. Danach Eier, zerdrückte Bananen, saure Sahne, Vanillezucker und Zimt dazugeben. Salz, Backpulver und Mehl unterrühren und in eine Backform geben.

    Schritt 2:
    Für 1 Stunde backen oder bis ein eingestochener Zahnstocher sauber wieder raus kommt.

    Als zusätzliche Optionen kann die Form zuerst mit einer Mischung aus Zucker und Zimt bestreut werden, bevor der Teig in die Form gegeben wird.