• 01Dec

    Und hier ein weiteres Rezept, das dieses Jahr reißenden Absatz gefunden hat. Letztes Jahr habe ich mich näher am Originalrezept orientiert und habe 120ml gesüßte Kondensmilch und 100g Zucker verwendet (obwohl eigentlich fast 200g vorgesehen sind, sofern es sich nicht um einen Umrechnungsfehler handelt). Das hat dazu geführt, dass der Auflauf so süß war, dass einem nach einem Esslöffel schon fast der Appetit vergangen ist, weil es einfach zu süß war. Dieses Jahr hat das Weglassen der Unmengen von Zucker und auch das Abschmecken mit Salz den notwendigen Pfiff gegeben.

    Zutaten

    • 700g Butternut Kürbis
    • 60ml gesüßte Kondensmilch (je nach Geschmack weglassen oder durch Zucker ersetzen)
    • 2 Eier
    • 100g Butter
    • 120ml Sahne
    • 1 EL Vanilla Extract (alternativ 1 Päckchen Vanillezucker)
    • Salz

    Topping

    • 1 Prise brauner Zucker
    • 1 Priese Mehl
    • 75g Butter (kalt)
    • 50g gehackte Pecannüsse gehackt

    Zubereitung

    1. Ofen auf 175°C vorheizen
    2. Kürbis kochen und zu Püree verarbeiten
    3. Kürbis, Kondensmilch, Eier, Butter, Vanillezucker und Sahne zu einer homogenen Masse verrühren und mit Salz abschmecken. Danach alles in eine Auflaufform geben
    4. Für das Topping den braunen Zucker, Mehl und gehackte Nüsse zu einer Masse verkneten und danach in Stücken als Topping auf der Masse verteilen.
    5. Im Backofen für 30 bis 45 Minuten backen bis es leicht braun wird.

    Mein Tip – der Kürbis ist an sich schon süß. Vielleicht ist je nach Geschmack auch die gesüßte Kondensmilch gar nicht notwendig. Zumal ich die gesüßte Kondensmilch immer nur in einer ca. 350ml Dose gesehen habe, von der dann der größte Teil nicht mehr benötigt wird. Hier vielleicht einfach mit Zucker den gewünschten Süßegrad erzielen.

  • 16Nov

    Zutatenliste:

    350g Kürbisfleisch

    350g geschälte Kastanien

    100g Lauch

    1 mittlere Zwiebel

    1-2 EL Butter

    800ml Gemüsebrühe

    150g Sahne

    Meersalz

    frisch gemahlener Pfeffer

    Schritt 1: Die Zwiebel fein hacken, den Lauch putzen und in schmale Streifen schneiden und das Kürbisfleisch würfeln.

    Schritt 2: Lauch und Zwiebeln in Butter andünsten. Danach Lauch und Kastanien hinzufügen und mitdünsten. Danach das ganze mit der Gemüsebrühe aufgiesen und bei kleiner Hitze köcheln bis der Kürbis weich ist. Danach alles mit dem Stabmixer pürieren.

    Schritt 3: Den Rahm hinzufügen, nochmals kurz aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zur Dekoration ein wenig Kürbiskernöl auf die Suppe geben.

    Schritt 4: Genießen.

  • 16Nov

    Es war mal wieder soweit. Ich habe eine Reihe von Freunden zum Essen – oder vielleicht besser gesagt zum Schlemmen – eingeladen. Wir haben uns schon früher in regelmäßigen Abständen zum Essen getroffen, allerdings hatten wir damals einen guten Chinesen mit einem leckeren Buffet um die Ecke. Aber durch meinen Umzug wurde das anders. Kein guter Chinese in sinnvoller Entfernung, dafür aber viel Platz in der neuen Wohnung. Also haben wir uns entschlossen, in Zukunft selber zu kochen.

    Die Menüplanung geht oft schon im Anschluss an die letzte Fütterung los, denn da kommen schon die nächsten Ideen. Beim Durchblättern des Teubner Kochbuchs bin ich auf Tomatengelee gestoßen und hab es gleich mal ausprobiert. Das Ergebnis hat sowohl mir als auch meiner Frau geschmeckt, womit es das Gelee schon gleich als „Caprese mal anders“ zur Vorspeise gebracht hat.

    Durch diesen Versuch angespornt, dachte ich mir, warum nicht auch ein Orangengelee mit Kick ausprobieren. Gedacht getan. Orangen ausgepresst, braunen Zucker und Gelatine darin aufgelöst, gehackten grünen Pfeffer dazu und alles nochmal mit dem Stabmixer kräftig durchpüriert, damit auch der Pfeffer schön klein ist. Beim Abschmecken war es noch vielversprechend – kräftiger Orangengeschmack mit einer angenehmen Süße und das leichte Kribbeln des grünen Pfeffers. Aber ausgekühlt und ausgeliert schmeckte man den grünen Pfeffer so stark raus, dass der erste Löffel noch angenehm war, alles Weitere aber dann schon zu viel. Was habe ich daraus gelernt, warm und flüssig schmeckt alles noch anders als später. Trotz dieser Erkenntnis hat dann auch das Orangengelee einen Platz auf dem Menu ergattern können.

    Das weitere Stöbern in Kochbüchern hat noch die beiden anderen Gänge zu Tage gefördert. Das Menü war also wie folgt:

    Caprese mal anders – Tomatengelee mit Mozzarellaflocken und Basilikumschaum

    Kürbis-Kastanien-Cremesuppe

    Hähnchenschlegel in Rotwein-Balsamico-Soße

    Orangengelee mit grünem Pfeffer und Limoncello-Sahne

    Nicht alle Rezepte haben es auf meine Liste der Dinge geschafft, die ich so nochmals machen würde, aber das Orangengelee und die Suppe sind definitiv dabei. Beim Tomatengelee muss ich noch eine andere Lösung finden, wie Mozzarella und Basilikum dazu passen. Die Hähnchenschlegel waren zwar gut, aber ich persönlich würde hier nicht den Status „gut für so eine Veranstaltung“ vergeben. Als normales Abendessen durchaus wieder.

    Jetzt geht es an die Ideenfindung für die nächste Fütterung und davor steht noch ein Thanksgiving Essen an.