• 30Jul

    Dieses japanische Gericht habe ich gestern gekocht und weil es so lecker war muss ich es gleich einstellen.

    Das Rezept habe ich von Nekobento, habe mich aber nicht 100%ig daran gehalten. Wen es interessiert woher der Name kommt, bzw. wie die genaue Anleitung ist, kann ja hier kucken gehen:

    http://www.nekobento.com/?page=chashu

    http://www.nekobento.com/?page=chashumen

    Chashu Zutaten:

    • 450 g Schweineschulter
    • 4 cm Ingwer
    • 2 Frühlingszwiebeln
    • 150 ml Sojasauce
    • 2 EL Mirin
    • 75 ml Sake
    • 8 Pfefferkörner
    • 2 Knoblauchzehen
    • 1 EL Ahornsirup
    • 1 EL Honig (hatte ich leider keinen da, habe einfach mehr Ahornsirup genommen)
    • Wasser

    Zutaten für Chashu-men:

    • 1 Frühlingszwiebel
    • 100 g Nudeln (am besten Ramen)

    Man kann das Fleisch vorher anbraten, das habe ich mir aber geschenkt. Knoblauch mit der flachen Messerseite kurz drücken und dann pellen, Frühlingszwiebeln waschen und längst aufschneiden, in etwa 10 cm lange Stücke teilen. Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Alle Zutaten zusammen in einen Topf geben und soviel Wasser zugeben, bis das Fleisch gerade so bedeckt ist. Zum kochen bringen und auf kleiner Flamme 1 bis 1,5 Stunden schmoren lassen. Ab und zu das Fleisch wenden. Ich würde es lieber 1,5 Stunden kochen lassen, wurde bei mir zarter.

    Währenddessen kann man schon die Zutaten für später vorbereiten. Im Rezept von Nekobento kommen nur Nudeln und Frühlingszwiebeln dazu, ich habe noch 2 hartgekochte Eier, Paprika, Enoki-Pilze (man kann aber auch sehr gut Champignons nehmen) und Rettich vorbereitet. Den Rettisch nach dem Raspeln ausdrücken, um überschüssige Flüssigkeit loszuwerden, Eier halbieren, restliche Zutaten klein schneiden.

    Wenn das Fleisch fertig ist, die Brühe durch ein Sieb gießen. Separat 500 ml Hühnerbrühe aufkochen und danach mit 250 ml der Sojabrühe vermischen. Abschmecken und gegebenenfalls noch von der Sojabrühe dazugeben (bei mir hat die Mischung zu sehr nach Huhn geschmeckt). Fleisch in dünne Scheiben schneiden und mit den anderen Zutaten in Suppenschalen anrichten.

  • 18Jul

    Manchmal stolpert man über Rezepte, die man sich anfangs nicht so gut vorstellen kann und manche, die einfach nur absurd klingen. Zu den absurd klingenden gehört der bereits beschriebene Sauerkraut-Schokoladenkuchen, aber ich wollte ja eigentlich über ein anderes Rezept schreiben – die Rote Beete Mango Suppe. Ein Gericht, das nicht nur den Gaumen erfreut, sondern sich auch durch die kräftigen Farben auszeichnet.

    Eigentlich passt es als dicke Suppe nicht in den Sommer, aber bei all dem Regen und diesen niedrigen Temperaturen, die den Namen Sommer eigentlich nicht verdient haben, würde es doch funktionieren. Aus diesem Grund habe ich dieses Rezept wieder herausgekramt.

    Zutaten für 4 Portionen

    • 600g rote Beete
    • 3 reife Mangos
    • 800ml Hühnerbrühe oder Geflügelfond
    • 50g Krabben
    • 60g Ingwer
    • 20g frischer Merrettich
    • Olivenöl
    • 3 EL Zitronensaft

    Zubereitung

    Schritt 1

    Die Rote Beete und den Ingwer schälen und in Stücke schneiten. Den Ingwer mit 2 EL Olivenöl im Topf andünsten. Danach die Rote Beete zugeben und mit der Hühnerbrühe auffüllen. Das ganze bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten kochen.

    Schritt 2

    Die Mangos schälen und vom Stein entfernen. Einen Teil der Mango (ca. 80g-100g) mit 1 EL Zitronensaft und 2 EL Olivenöl mit dem (Stab)Mixer zu einem Püree verarbeiten.

    Schritt 3

    Die Rote Beete mit der Brühe den Mangos und dem restlichen Ingwer fein pürieren. Danach das ganze bei niedriger Hitze weitere 20 Minuten ziehen lassen.

    Schritt 4

    Den Meerrettich schälen und reiben. Die Krabben in etwas Olivenöl anbraten und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Wenn man eine feine Suppe haben will, kann man das ganze auch noch vor dem anrichten durch ein Sieb passieren.

    Schritt 5

    Zum Anrichten die Krabben in den Teller geben und mit Suppe auffüllen. Danach das ganze mit Meerrettich und Mangopüree garnieren.