• 01Dec

    Das Blumenkohl Knoblauch Püree ist recht einfach und unkompliziert zuzubereiten und ist eine leckere Variante zu Kartofelpü oder den üblichen Blumenkohlröschen.  Auch dieses Rezept stand an Thanksgiving mit auf der Tafel und hat sich einiger Beliebtheit erfreut.

    Zutaten

    • 1 Blumenkohl
    • 1 EL Olivenöl
    • 1 Knoblauchzehe
    • 20g geriebener Parmesan
    • 30g Frischkäse
    • Salz
    • Pfeffer

     

    Zubereitung

    1. Blumenkohl in Röschen schneiden und den Stiel in kleine Stücke und in Salzwasser kochen.
    2. Knoblauch fein schneiden oder pressen und im Olivenöl andünsten. Darauf achten, dass er nicht brauch wird, da dies bitter schmeckt.
    3. Den Blumenkohl mit dem Stabmixer pürieren. Parmesan, Knoblauch und Frischkäse unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • 01Dec

    Und hier ein weiteres Rezept, das dieses Jahr reißenden Absatz gefunden hat. Letztes Jahr habe ich mich näher am Originalrezept orientiert und habe 120ml gesüßte Kondensmilch und 100g Zucker verwendet (obwohl eigentlich fast 200g vorgesehen sind, sofern es sich nicht um einen Umrechnungsfehler handelt). Das hat dazu geführt, dass der Auflauf so süß war, dass einem nach einem Esslöffel schon fast der Appetit vergangen ist, weil es einfach zu süß war. Dieses Jahr hat das Weglassen der Unmengen von Zucker und auch das Abschmecken mit Salz den notwendigen Pfiff gegeben.

    Zutaten

    • 700g Butternut Kürbis
    • 60ml gesüßte Kondensmilch (je nach Geschmack weglassen oder durch Zucker ersetzen)
    • 2 Eier
    • 100g Butter
    • 120ml Sahne
    • 1 EL Vanilla Extract (alternativ 1 Päckchen Vanillezucker)
    • Salz

    Topping

    • 1 Prise brauner Zucker
    • 1 Priese Mehl
    • 75g Butter (kalt)
    • 50g gehackte Pecannüsse gehackt

    Zubereitung

    1. Ofen auf 175°C vorheizen
    2. Kürbis kochen und zu Püree verarbeiten
    3. Kürbis, Kondensmilch, Eier, Butter, Vanillezucker und Sahne zu einer homogenen Masse verrühren und mit Salz abschmecken. Danach alles in eine Auflaufform geben
    4. Für das Topping den braunen Zucker, Mehl und gehackte Nüsse zu einer Masse verkneten und danach in Stücken als Topping auf der Masse verteilen.
    5. Im Backofen für 30 bis 45 Minuten backen bis es leicht braun wird.

    Mein Tip – der Kürbis ist an sich schon süß. Vielleicht ist je nach Geschmack auch die gesüßte Kondensmilch gar nicht notwendig. Zumal ich die gesüßte Kondensmilch immer nur in einer ca. 350ml Dose gesehen habe, von der dann der größte Teil nicht mehr benötigt wird. Hier vielleicht einfach mit Zucker den gewünschten Süßegrad erzielen.

  • 28Nov

    An Thanksgiving gehört in den USA auch oft ein Süßkartoffelauflauf dazu. Der Auflauf, den ich schon seit einigen Jahren immer wieder an Thankgsgiving mache, hat wegen der Verwendung von Zimt, Piment und Muskat diesen weihnachtlichen Geschmack und passt damit ideal in die Vorweihnachtszeit. Da ich immer wieder nach dem Rezept gefragt werde, möchte ich dieser Bitte gerne nachkommen.

    Zutatenliste

    Die Menge ist gerechnet für 8 Portionen

    • 1,8 kg Süßkartoffeln
    • 2 Eier
    • 50g brauner Zucker
    • 30g geschmolzene Butter
    • 1 TL Salz
    • 1 TL Zimt
    • 1/8 TL Piment
    • 1/8 TL Muskatnuss

    Fürs Topping

    • 160g Pecan Hälften
    • 60g brauner Zucker
    • 50g geschmolzene Butter

    Zubereitung

    1. Ofen auf 190° vorheizen
    2. Süßkartoffeln an mehreren Stellen mit der Gabel einstechen. Dann auf höchster Stufe in der Mikrowelle erhitzen, bis sie weich sind. (20 – 30 Minuten). Wenn sie abgekühlt sind, die Schalen entfernen bzw. aus den Schalen kratzen und in eine Schüssel geben.
    3. Süßkartoffeln zu Püree stampfen, dann die Eier zugeben und unterrühren. Danach Zucker, Butter, Salz, Zimt, Piment und Muskatnuss zugeben und die Mischung umrühren bis sie leicht und fluffig ist.
    4. Die Mischung in eine Auflaufform geben. Die Pecanhälften in einer Lage auf der Mischung verteilen, den braunen Zucker drüber streuen und die geschmolzene Butter verteilen.
    5. Im Backofen ca. 25 Minuten backen

    Da sehr viele hungrige Leute schon am Buffet Schlange standen, habe ich von diesem und von einigen anderen Gerichten leider keine Bilder machen können. Die hungrige Meute war schneller.

  • 01Jan

    Frohes Neues Jahr!

    Letztes Jahr waren wir bei amerikanischen Freunden zum Thanksgiving-Dinner eingeladen. Dafür habe ich einen Apfelkuchen gemacht, der sehr einfach und super lecker war, allerdings nichts für die schlanke Linie. Aber wer zum Thanksgiving-Essen geht, kann eine Diät sowieso vergessen…

    Zutaten für den Teig:

    • 250 g Mehl
    • 135 Butter oder Margarine
    • 90 ml kaltes Wasser
    • Prise Salz

    Mehl und Salz in eine Schüssel geben, Butter würfeln und darüber geben, verkneten und Wasser nach und nach dazugeben. Teig in zwei Teile teilen, einer etwas größer. Mit dem größeren die Backform auslegen, den anderen aufbewahren.

    Zutaten für die Füllung:

    • 115 g Butter
    • 25 Mehl
    • 60 ml Wasser
    • 100 g Zucker
    • 110 g brauner Zucker
    • 8 Äpfel

    Butter schmelzen, Mehl einrühren (=Mehlschwitze), Wasser und Zucker dazugeben, unter Rühren aufkochen und dann bei niedriger Temperatur kurz köcheln lassen. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und die Viertel in dünne Scheiben schneiden. Apfelscheiben in die Form geben und die Hälfte der Zuckermasse über die Äpel verteilen. Den übrigen Teig ausrollen und in Streifen schneiden, als Netz über die Äpfel legen (man kann auch einfach einen “Deckel” über die Äpfel legen und einen gedeckten Apfelkuchen draus machen, dann aber den Deckel einschneiden). Die restliche Zuckermasse über dem Teig verteilen.

    Im vorgeheizten Backofen 15 min. bei 220 °C backen, dann runterschalten auf 175 °C und nochmals 35 bis 45 min backen.

    Weil davon nichts übrig geblieben ist – das spricht für sich –  habe ich ein paar Tage später nochmal eine Schnellversion gemacht: einen gekauften Blätterteig ausgestochen und damit Muffinformen befüllt. 4 Äpfel und die Hälfte von der Zuckermasse. Vom übrigen Blätterteig mit Ausstechern einen kleinen Teigdeckel drauf – fertig! Gradangabe laut Packung vom Blätterteig.

  • 10Dec

    Eine sehr einfache, aber schmackhafte Art einen Truthahn zu machen ist in meinen Augen der Truthahn mit Ahorn-Cidre-Butter. Dabei wird die Butter auf und unter die Haut gegeben bevor der Vogel in den Ofen kommt. Wer sich vor dieser Aufgabe nicht scheut, hat danach kaum mehr Arbeit, denn bis der Truthahn fertig ist, muss nur nach 30 Minuten die Hitze reduziert werden und das ganze leicht mit Alufolie abgedeckt werden. Heraus kommt ein saftiger Truthahn. Die Zwischenzeit kann man dazu nutzen andere Dinge vorzubereiten (daran denken, der Ofen ist mit der Pute belegt) oder sich nochmal vor dem großen Essen auszuruhen.

    Das Rezept ist für etwa 12 Leute ausgelegt.

    Zutaten

    Für die Butter

    • 500ml Cidre oder Apfelwein
    • 80 ml echten Ahornsirup
    • 1 EL frischer gehackter Thymian
    • 1 EL frischer gehackter Majoran
    • 2 1/2 EL geriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
    • 180 g Butter
    • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

    Für den Truthahn

    • 1 Pute von ca 6 – 6,5 kg
    • 150g Karotten grob gewürfelt
    • 150g Sellerie grob gewürfelt
    • 350g Zwiebeln grob gewürfelt
    • 1 EL frischer gehackter Thymian
    • 1 EL frischer gehackter Majoran
    • 500ml Hühnerfond oder Hühnerbrühe
    • 25g Mehl
    • 1 TL Thymian
    • 1 Lorbeerblatt
    • 30ml Calvados (optional)

    Die Zubereitung

    Schritt 1:

    Kochen Sie den Cidre (Apfelwein) zusammen mit dem Ahornsirup in einer schweren Pfanne bei mittlerer Hitze auf etwa 1/5 der Menge ein. Nehmen Sie den Topf vom Herd und fügen Sie den Thymian, den Majoran und die geriebene Zitronenschale hinzu. Fügen Sie danach die Butter hinzu und rühren Sie so lange, bis sich die ganze Butter aufgelöst hat. Schmecken Sie danach mit Salz und Pfeffer ab. Die Butter abgedeckt im Kühlschrank auskühlen lassen, damit sie wieder ein feste Konsistenz annimmt. (Die Butter kann auch schon gut ein oder zwei Tage im Voraus zubereitet werden)

    Schritt 2:

    Den Ofen auf 190°C vorheizen. Den Truthahn waschen, abtrocknen und auf ein tiefes Backblech legen. Vorsichtig mit der Hand auf der Brustseite unter die Haut fahren um diese behutsam an Brust und Keule anzuheben. Verteilen Sie danach etwa die Hälfte der Ahorn-Cidre-Butter unter der Haut. Wenn Sie den Truthahn füllen wollen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Aber auch ohne Füllung wird er wunderbar. Verteilen sie ein weiteres Viertel der Butter auf der Haut der Pute.

    Schritt 3:

    Geben Sie die grob gewürfelten Karotten, Sellerie und Zwiebeln auf das Blech um den Truthahn. Streuen sie den Thymian und Majoran über das Gemüse und fügen Sie den Hühnerfonds hinzu.

    Schritt 4:

    Geben Sie die Pute für 30 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Reduzieren danach die Temperatur auf 175°C und decken Sie die Pute mit Alufolie ab. Warten Sie weitere ca. 3-4 Studen bei einer ungefüllten und 4-5 Stunden bei einer gefüllten Pute. Sie ist dann fertig, wenn die Temperatur an der dicksten Stelle der Keute 80°C und die Füllung 75°C erreicht hat. Nehmen Sie die Pute aus dem Ofen und decken sie mit Alufolie ab. Bewahren Sie den Bratensaft für die Soße auf.

    Schritt 5:

    Seihen Sie den Bratensaft in einen Topf ab und warten, bis sich das Fett oben abgesetzt hat. Entfernen Sie das Fett grob mit einem Esslöffel. Kochen Sie die Flüssigkeit im Topf auf. Vermischen sie die übrige Butter mit Mehl zu einer Paste (um die Klümpchenbildung zu verhindern) und mischen Sie diese in den Bratensaft. Fügen Sie Thymian und Lorbeerblätter hinzu (wahlweise zusätzlich auch Calvados) und kochen Sie das ganze ein wenig ein bis die Soße andickt. Schmecken Sie es mit Salz und Pfeffer ab.

    Dazu passt Cranberry-Sauce

    Zusätzlich zur Soße, schmeckt auch eine selbstgemachte Cranberry-Sauce. Diese ist Einfach zu machen, aber sehr schmackhaft.

    Lösen Sie 200g Zucker in 250ml Orangensaft auf. Geben Sie danach 350g frische Cranberries hinzu und kochen diese so lange auf, bis sie aufplatzen. Nehmen Sie die Sauce vom Herd und lassen Sie sie auskühlen, wodurch sie auch noch andickt.