• 16Nov

    Im Schwäbischen finden so einige Sprüche Anwendung, die mit dem Essen zu tun haben oder sich darauf anwenden lassen. Darunter auch „Der Hunger treibts nei, der Ekel nunder und der Geiz hält’s drin.“, „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.“ oder „ned gmotzt isch gnug globt.“ In all diesen Redewendungen schwingt zwar ein negativer Unterton mit, aber wir sind nicht alle so. Oder besser gesagt: die wenigsten sind so. Der Schwabe an sich ist eigentlich ein ganz patenter Mensch, der gerne tüftelt und alles kann außer Hochdeutsch.

    Als Vertreter der Spezies Schwabe will ich Euch hier an meiner ganz persönlichen Sicht der Dinge zum Thema Essen und Genuss teilhaben lassen. Seien es die Erfahrungen, die ich beim Ausprobieren neuer Rezepte sammel, interessante Rezepte, Bücher zum Thema, nicht alltägliche Speisen, die ich mal probiert habe oder irgendwas anderes, was in diesen Themenbereich fällt. Hier ist für mich der Ort darüber zu schreiben.

    Ich sollte an dieser Stelle vielleicht sagen, dass ich kein gelernter Koch, Restauranttester, Buchkritiker oder Barkeeper bin. Aber zu Hause schmöker ich gerne in Kochbüchern, probiere Rezepte aus, tüftel an Gerichten und laden Gäste zum Testen der Ergebnisse ein. Normale Menschen, die ihre Vorliebe fürs Kochen, Essen und Einladen mit anderen teilen wollen.

    Und um die Frage zu beantworten, warum mache ich das ganze und warum gibt es keine klare Ausrichtung auf eine Küche: Es ist für mich eine Art persönliches Best Of Kochbuch – meine ganz persönliche Rezeptsammlung, in der ich alle Rezepte, die ich gut finde, zentral an einer Stelle habe. Denn anders weiß man nach einigen Monaten nicht mehr, woher das Rezept kommt oder wo man den Zettel mit dem Rezept abgelegt hat.

    Viel Spaß beim Lesen, über Kommentare freuen wir uns natürlich!